-
Verbände: Staat könnte fast vier Milliarden Euro durch Zuckersteuer einnehmen
-
"In Zukunft getrennte Wege": Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer sind kein Paar mehr
-
Kettenkarussell bleibt stehen: Fahrgäste in Hamburg aus 25 Metern Höhe gerettet
-
14 Säuglinge bei Brand in Entbindungsstation in Pakistan gestorben
-
Lange macht Hoffnung auf WM-Teilnahme von Nyara Sabally
-
Von Trump unterstützte Darline Graham gewinnt Stichwahl um Senatssitz ihres verstorbenen Bruders
-
Ifo: Exporterwartungen deutscher Unternehmen stark gestiegen
-
Polizei in Australien sucht Austernbdiebe - Muscheln im Wert von mehr als 200.00 Euro gestohlen
-
Mit Pochettino-Sohn: Andorras Meister kann Geschichte schreiben
-
Für Sammelkarten: Startelf-Debütanten erhalten "Patch"
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenduell zwischen CDU und AfD
-
Bundeskabinett berät über Klimakrise und deren Folgen
-
Französische Astronautin Adenot tauscht bei zweitem ISS-Außeneinsatz Antenne aus
-
US Open: Alcaraz feiert Comeback mit Williams
-
Kurdenführer Abdi verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
-
Israel beginnt mit Räumung von UNRWA-Ausbildungszentrum in Ost-Jerusalem
-
Handelsstreit zwischen USA und Kanada geht mit Gegenzöllen aus Ottawa in neue Runde
-
FC Bayern: Eberl und Dreesen verlängern bis 2029
-
US Open: Zverev im Mixed-Wettbewerb ausgeschieden
-
20-Jähriger in Leverkusen erstochen - Täter flüchtig
-
Eurojackpot geknackt: Fast 40 Millionen Euro gehen nach Schleswig-Holstein
-
Trump würdigt Dolly Parton als "eine der größten Countrysängerinnen"
-
USA wollen tausenden Ausländern ihre Visa entziehen
-
Kurdenführer verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
-
US-Countrylegende Dolly Parton mit 80 Jahren gestorben
-
Mit Kaufoption: Nkunku kehrt per Leihe nach Leipzig zurück
-
Norwegen will Nutzung von Smart Glasses stärker regulieren
-
Klingbeil: Bundesregierung will Zuckersteuer ausweiten
-
Film "Everytime" als deutscher Beitrag für Oscar-Verlehung nominiert
-
Papstreise nach Frankreich: Hunderttausende melden sich zu Gottesdiensten an
-
US-Medien: CIA-Chef Ratcliffe in geheimer Mission in Moskau
-
Autonomer Fahrdienst Waymo will ab Ende 2027 Robotaxis in München anbieten
-
Spanien will Rückführungen von Migranten aus Ceuta beschleunigen
-
Vuelta: Pogacar siegt nach Solofahrt
-
Kabinett berät über Stärkung der Wirtschaft - Merz sieht "große Potenziale"
-
US-Medien: Chef des Geheimdienstes CIA zu Gesprächen in Moskau
-
Französischer Präsidentschaftskandidat Glucksmann klettert auf Windrad
-
Bangladesch: Zehntausende Rohingya protestieren gegen Bedingungen in Flüchtlingslagern
-
Bekannte mit Stich in Hals getötet: Dreieinhalb Jahre Haft für Mann in Niedersachsen
-
Teilnehmende berichten von guter Atmosphäre bei Kabinettsklausur in Neuhardenberg
-
Erneut 23 Männer nach Afghanistan abgeschoben - "großenteils" schwere Straftäter
-
Feuerwehr rettet in Hessen Pferd aus Güllegrube
-
BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung
-
Auftritt von Volkswagen-Chef Blume bei Betriebsversammlungen erntet Kritik
-
Spenden für sich selbst abgezweigt: Haftstrafe für führenden Coronaleugner bestätigt
-
Israelische Siedler im Westjordanland greifen AFP-Journalisten an
-
Medien: Finanzministerium für Ausweitung der Zuckersteuer - Kritik aus Union
-
Umfrage: Gamer geben im Schnitt mehr als 300 Euro pro Jahr für Spiele aus
-
US-Sanktionen gegen Partner des Iran: China will seine Interessen schützen
-
Verbraucherzentrale: Eon-Fernwärmekunden können sich noch Sammelklage anschließen
Nach Generalsanierung: DB nimmt Strecke Frankfurt-Mannheim wieder in Betrieb
Nach fünf Monaten Bauarbeiten können seit Samstag wieder Züge über die Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt am Main fahren. Der Chef der Deutschen Bahn (DB), Richard Lutz, und Bundesverkehrsminister Volker Wissing (parteilos) gaben die Strecke, eine der meistbefahrenen Deutschlands, am Mittag symbolisch wieder frei. Die Sanierung ist die Blaupause für weitere Generalsanierungen. Insgesamt will die Bahn in den kommenden Jahren 41 Strecken für die Zukunft fit machen.
Die ersten Züge sollten nach Angaben der Bahn ab 23.00 Uhr am Samstag wieder über die Riedbahn fahren. Seit dem 15. Juli hatten nach Angaben der Bahn rund 800 Menschen die störanfällige und überalterte Infrastruktur entlang der rund 70 Kilometer langen Riedbahn-Strecke nahezu komplett erneuert.
"Neue Gleise, Weichen, Signale und Stellwerkstechnik sorgen auf dieser hochbelasteten Strecke künftig für einen stabilen Betrieb", versprach Bahn-Chef Lutz. Durch die Sanierung sollen die betrieblichen Störungen auf der Strecke um bis zu 80 Prozent gesenkt werden.
Im Nahverkehr werden nach Angaben der Bahn auf zwei S-Bahn-Linien im südlichen Streckenabschnitt zunächst noch Ersatzbusse fahren - ab dem 24. Dezember sollen dann alle Nahverkehrszüge wieder nach regulärem Fahrplan fahren. Im Güterverkehr gibt es laut Bahn bis 23. Dezember noch einige Einschränkungen. "In Summe" könnten aber mehr als 95 Prozent der Kundinnen und Kunden die Riedbahn ab kommendem Wochenende wieder nutzen.
Minister Wissing lobte, in kürzester Zeit sei eine "Rekordsumme" verbaut worden, laut Ministerium 1,3 Milliarden Euro. Er erklärte: "Das neue Bahnsanierungskonzept funktioniert." Es besteht darin, eine Strecke für Monate komplett zu sperren und komplett zu überholen. Als nächstes steht ab kommendem August die Sanierung der Strecke Hamburg-Berlin an, sie soll für neun Monate gesperrt sein.
Wissing zeigte sich überzeugt: Mit dieser Herangehensweise werde es gelingen, das Bestandsnetz in kürzester Zeit in einen modernen Zustand zu versetzen. "Damit befinden wir uns auf dem Weg zu einer pünktlichen und zuverlässigen Eisenbahn."
Die Finanzierung dieser folgenden Generalsanierungen ist allerdings nicht gesichert. Der DB-Vorstand für die Infrastruktur, Berthold Huber, sprach sich daher für die Einrichtung eines Investitionsfonds aus. Es brauche jetzt neben vielen Milliarden vor allem Kontinuität und Planbarkeit, sagte Huber dem Nachrichtenmagazin "Spiegel".
Ein Investitionsfonds hätte den Vorteil, dass die Finanzierung von großen Schienenprojekten gesichert sei, ohne dass diese alle paar Jahre durch wechselnde politische Mehrheiten infrage gestellt werde, sagte Huber. Finanziert werden könnte der Fonds laut dem Manager durch Haushaltsmittel, Trassengebühren und privates Kapital.
Auch Huber lobte die Sanierung der Riedbahn: Ingenieure, Planer, Techniker hätten nicht nur 20 Prozent schneller als zuvor gebaut, sondern auch ein viermal größeres Bauvolumen als üblich geschafft. "Um Himmels willen darf man sie jetzt nicht stoppen", appellierte Huber an die Politik. Der Staat ist hundertprozentiger Eigentümer der Bahn.
Die Union will laut ihrem vorläufigen Wahlprogramm die Deutsche Bahn "zukunftsfähig aufstellen" und dafür den Konzern "verschlanken". Infrastruktur und Betrieb sollen "stärker als bisher" voneinander getrennt werden. Der Bund werde für Instandhaltung, Ausbau und Modernisierung des Bahnnetzes "die Hauptfinanzierung" übernehmen, heißt es im Programm von CDU und CSU.
ilo /ck
E.Ramalho--PC