-
Eisbären-Legende Rankel wird Bundestrainer
-
Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157
-
Protest gegen fremdenfeindliche Gewalt: Salif Keita sagt Konzerte in Südafrika ab
-
Ex-"Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe mit 66 Jahren gestorben
-
"TMZ": "Rocky Horror Picture Show"-Star Tim Curry mit 80 Jahren gestorben
-
Mit Herz und Ständchen: Auch die Royals würdigen verstorbene Dolly Parton
-
Bill Gates fordert Roboter-Steuer und andere Auflagen für KI
-
Ungarischer Autor und Holocaust-Überlebender Peter Nadas mit 83 Jahren gestorben
-
Zwei Tote nach Infektionen mit Malaria an Frankfurter Flughafen
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD baut Vorsprung in Umfrage weiter aus
-
Mehr als 90 Tote bei Überschwemmungen in Nepal - Hunderte Touristen vermisst
-
Vuelta: Brennan gewinnt fünfte Etappe
-
Trump-Regierung droht mit Abriss des Kennedy Center in Washington
-
Medien: Harry und Meghan sind mit ihren Kinder nach Großbritannien zurückgekehrt
-
BSW in Thüringen stellt klar: Fraktion stimmt gegen Misstrauensvotum von AfD
-
Mehr und günstigere Fernwärme: Gesetzespaket soll Versorgern und Verbrauchern helfen
-
Jugendtrainer in Bayern soll mindestens zwei Kinder missbraucht haben
-
Social-Media-Sucht: Instagram und Facebook führen Zeitsperren für Teenager ein
-
Epstein-Affäre: Frankreich wegen verzögerter Ermittlungen verklagt
-
Selenskyj besucht ukrainische Soldaten an der Front
-
Social-Media-Sucht: Meta zahlt Bundesstaaten in Vergleich 16 Milliarden Dollar
-
Menschenverachtende Posts: Universitätsklinikum Rostock stellt Oberarzt frei
-
Silvesterrakete in Berliner Wohnung geschossen: Neue Verhandlung gegen Influencer
-
Iran bezeichnet US-Wirtschaftsdruck als wirkungslos - weitere Gespräche zu Hormus
-
Mehr und günstigere Fernwärme: Bundeskabinett verabschiedet Gesetz
-
Merz hält an Aus für "Rente mit 63" fest - Kabinett beendet Klausur
-
Überschwemmungen in Nepal: Mindestens 19 Tote - Hunderte Touristen vermisst
-
Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage
-
Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer gestiegen - Kritik an Steuererlassen
-
Trauer um Country-Ikone Dolly Parton eint Menschen in den USA
-
Frau vor Augen von Sohn ermordet: Berliner Urteil gegen Ehemann rechtskräftig
-
Professorin will Mäuse aneinander nähen: Kölner Gericht bestätigt Verbot
-
Medien: Prinz Harry mit Familie nach Großbritannien heimgekehrt
-
VW-Chef Blume stellt Belegschaft in Emden auf Einschnitt ein - Schließung möglich
-
FIFA-Machtkampf: Boykott-Drohung der UEFA wohl vom Tisch
-
Sächsischer Munitionsskandal: Vorwürfe gegen Schießtrainer werden neu geprüft
-
Klingbeil: Kabinett wird Reform der Einkommensteuer kommende Woche beschließen
-
Merz will an Abschaffung von "Rente mit 63" festhalten
-
Behörden: Nach Überschwemmungen in Nepal 384 Touristen vermisst
-
Verwirrung um Zuckersteuer: Doch keine Abgabe auf Getränke mit Süßstoff
-
Kreml: CIA-Chef Ratcliffe bei Moskau-Besuch in Kontakt mit russischen Geheimdiensten
-
Merz sieht Verantwortung für Hitzeschutz bei Ländern: Es mangelt nicht an Geld
-
Hoeneß bestätigt: Undav neuer VfB-Kapitän
-
Angriffe auf deutsche Wirtschaft: Spur führt häufiger zu ausländischen Geheimdiensten
-
Urteil: Kleingärtnerin muss Parzelle wegen illegalen Schuppens zurückgeben
-
Ausnahmeregeln für Käseproduzenten in Frankreich wegen Dürre
-
FC Bayern: Palhinha wechselt zu Benfica
-
Flugbegleiterin in Frankreich: Brustkrebs als Berufskrankheit anerkannt
-
Für 100 Millionen Euro: ManCity verpflichtet Jungstar Bouaddi
-
14 Säuglinge sterben bei Brand auf Entbindungsstation in Pakistan
Tarifeinigung bei VW: Autobauer streicht Jobs - Werke bleiben vorerst erhalten
Nach tagelangen harten Tarifverhandlungen haben sich Volkswagen und die IG Metall auf ein milliardenschweres Sparpaket geeinigt. Wie die Gewerkschaft und das Unternehmen am Freitagabend ausführten, wurde eine Jobgarantie bis 2030 vereinbart, außerdem sind unmittelbare Werksschließungen vom Tisch. Im Gegenzug verzichten die Beschäftigten auf sofortige Lohnerhöhungen und bis 2030 sollen "sozialverträglich" mehr als 35.000 Arbeitsplätze wegfallen.
VW-Markenchef Thomas Schäfer sagte in Berlin, es sei darum gegangen, Überkapazitäten an den deutschen Standorten abzubauen, die Arbeitskosten zu senken und die Entwicklungskosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen. "Wir haben bei allen drei Themen tragfähige Lösungen erzielt", sagte er. Dazu gehöre auch, die jährliche Kapazität an deutschen Standorten um 734.000 Fahrzeuge zu reduzieren. Insgesamt sind durch die Einigung mittelfristig jährliche Einsparungen in Höhe von vier Milliarden Euro möglich.
Dafür zahlen die Beschäftigten allerdings einen hohen Preis: Zwar wurde eine unmittelbare Schließung von VW-Werken abgewendet und betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2030 ausgeschlossen. Allerdings sollen die Beschäftigten im Gegenzug auf Lohnerhöhungen verzichten.
So soll eine angestrebte Lohnerhöhung in Höhe von fünf Prozent zunächst ausgesetzt werden und erst ab 2031 greifen. Ab 2027 könnten jedoch künftige Tarifrunden "auch bei Volkswagen für neue Entgeltsteigerungen noch vor 2030 sorgen", führte die IG Metall aus. "Damit üben sich Beschäftigte in einem temporären Verzicht, verhindern damit aber gemeinsam den Kahlschlag an den VW-Standorten und helfen sich solidarisch gegenseitig."
Außerdem sollen - wenn auch nicht betriebsbedingt - in den kommenden Jahren zehntausende Jobs abgebaut werden. Volkswagen sprach von einem "sozialverträglichen Abbau der Belegschaft um mehr als 35.000 an den deutschen Volkswagen-Standorten bis 2030". Das solle über "die Altersschiene" und über "zusätzliche Personalinstrumente passieren" - wer also beispielsweise ohnehin in Rente geht, soll möglicherweise nicht ersetzt werden.
Außerdem soll in zwei Werken die Produktion, wie sie jetzt gestaltet ist, auf längere Sicht eingestellt werden. So ist dem Kompromiss zufolge vorgesehen, dass in Dresden Ende kommenden Jahres die Fahrzeugfertigung endet. Für die Zeit ab 2026 werde "ein alternatives Gesamtkonzept erarbeitet", hieß es. VW wolle aber weiter am Standort Dresden "präsent sein". In Osnabrück soll die dortige Produktion des T-Roc-Cabrios im Spätsommer 2027 enden. Für die Zeit danach solle eine "Zukunftsperspektive für den Standort" entwickelt werden.
Der ausgehandelte neue Haustarifvertrag gilt für etwa 120.000 Beschäftigte von VW. Die Tarifparteien hatten seit Montag in fünfter Runde intensiv verhandelt - diesmal ohne flankierende Streiks der Belegschaft. Ziel war es, noch vor Weihnachten zu einer Lösung zu gelangen.
"Gut, dass es eine Einigung gibt. VW gehört zu Deutschland und wird hier weiter einer der großen Autobauer bleiben", kommentierte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) den Kompromiss. Allerdings sei trotz abgewendeter betriebsbedingter Kündigungen und Werksschließungen "jeder Arbeitsplatz, der nicht erhalten wird", ein harter Verlust.
"Die Frage ist, ob man 35.000 Leute findet, die sagen, ja, wir gehen", sagte dazu der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer der Nachrichtenagentur AFP. Die andere Frage sei, ob das Geld ausreiche - denn es sei zu erwarten, dass hohe Abfindungen verlangt würden. Die Einigung sei insgesamt "nicht die ökonomisch beste Maßnahme", dies wäre vielmehr die Schließung von Werken gewesen.
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zeigte sich ebenfalls "erleichtert" über die Tarifeinigung nach "besonders schwierigen und besonders harten Verhandlungen". VW stelle damit seine Zukunftsfähigkeit sicher. Dennoch bestehe angesichts des erwarteten Jobabbaus "kein Anlass zum Jubel". Weil sitzt für Niedersachsen im Aufsichtsrat von VW, das Land hält gut 20 Prozent der Anteile. Bei wichtigen Entscheidungen hat Niedersachsen ein Vetorecht.
L.E.Campos--PC