-
Polizei in Australien sucht Austernbdiebe - Muscheln im Wert von mehr als 200.00 Euro gestohlen
-
Mit Pochettino-Sohn: Andorras Meister kann Geschichte schreiben
-
Für Sammelkarten: Startelf-Debütanten erhalten "Patch"
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenduell zwischen CDU und AfD
-
Bundeskabinett berät über Klimakrise und deren Folgen
-
Französische Astronautin Adenot tauscht bei zweitem ISS-Außeneinsatz Antenne aus
-
US Open: Alcaraz feiert Comeback mit Williams
-
Kurdenführer Abdi verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
-
Israel beginnt mit Räumung von UNRWA-Ausbildungszentrum in Ost-Jerusalem
-
Handelsstreit zwischen USA und Kanada geht mit Gegenzöllen aus Ottawa in neue Runde
-
FC Bayern: Eberl und Dreesen verlängern bis 2029
-
US Open: Zverev im Mixed-Wettbewerb ausgeschieden
-
20-Jähriger in Leverkusen erstochen - Täter flüchtig
-
Eurojackpot geknackt: Fast 40 Millionen Euro gehen nach Schleswig-Holstein
-
Trump würdigt Dolly Parton als "eine der größten Countrysängerinnen"
-
USA wollen tausenden Ausländern ihre Visa entziehen
-
Kurdenführer verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
-
US-Countrylegende Dolly Parton mit 80 Jahren gestorben
-
Mit Kaufoption: Nkunku kehrt per Leihe nach Leipzig zurück
-
Norwegen will Nutzung von Smart Glasses stärker regulieren
-
Klingbeil: Bundesregierung will Zuckersteuer ausweiten
-
Film "Everytime" als deutscher Beitrag für Oscar-Verlehung nominiert
-
Papstreise nach Frankreich: Hunderttausende melden sich zu Gottesdiensten an
-
US-Medien: CIA-Chef Ratcliffe in geheimer Mission in Moskau
-
Autonomer Fahrdienst Waymo will ab Ende 2027 Robotaxis in München anbieten
-
Spanien will Rückführungen von Migranten aus Ceuta beschleunigen
-
Vuelta: Pogacar siegt nach Solofahrt
-
Kabinett berät über Stärkung der Wirtschaft - Merz sieht "große Potenziale"
-
US-Medien: Chef des Geheimdienstes CIA zu Gesprächen in Moskau
-
Französischer Präsidentschaftskandidat Glucksmann klettert auf Windrad
-
Bangladesch: Zehntausende Rohingya protestieren gegen Bedingungen in Flüchtlingslagern
-
Bekannte mit Stich in Hals getötet: Dreieinhalb Jahre Haft für Mann in Niedersachsen
-
Teilnehmende berichten von guter Atmosphäre bei Kabinettsklausur in Neuhardenberg
-
Erneut 23 Männer nach Afghanistan abgeschoben - "großenteils" schwere Straftäter
-
Feuerwehr rettet in Hessen Pferd aus Güllegrube
-
BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung
-
Auftritt von Volkswagen-Chef Blume bei Betriebsversammlungen erntet Kritik
-
Spenden für sich selbst abgezweigt: Haftstrafe für führenden Coronaleugner bestätigt
-
Israelische Siedler im Westjordanland greifen AFP-Journalisten an
-
Medien: Finanzministerium für Ausweitung der Zuckersteuer - Kritik aus Union
-
Umfrage: Gamer geben im Schnitt mehr als 300 Euro pro Jahr für Spiele aus
-
US-Sanktionen gegen Partner des Iran: China will seine Interessen schützen
-
Verbraucherzentrale: Eon-Fernwärmekunden können sich noch Sammelklage anschließen
-
Unicef: Einer Million Kinder in Afghanistan droht Tod durch Unterernährung
-
"Bild": Finanzministerium präzisiert Pläne für Zuckersteuer
-
FC Bayern: Gwinn "sehr nah" vor ihrem Comeback
-
Regierung vor großen Aufgaben: Wirtschaftsschwäche, hybride Angriffe, Klimakrise
-
Neuer vor Auftakt: "Gibt nichts Schöneres"
-
Urteil: Land muss Polizisten nach Amokfahrt von Trier kein Schmerzensgeld zahlen
-
Erneut 23 Männer nach Afghanistan abgeschoben - "großenteils" Straftäter
USA gegen Mexiko und Kanada: Handelskrieg ante portas?
Zettelt US-Präsident Donald Trump am Wochenende den ersten großen Handelskonflikt seiner zweiten Amtszeit an? Am Donnerstag bekräftigte Trump sein Vorhaben, am Samstag 25 Prozent Zoll auf Produkte aus den Nachbarstaaten Mexiko und Kanada einzuführen. Die Folgen für alle drei Länder wären gravierend.
Wegen eines Freihandelsabkommens der drei Staaten werden bislang kaum Aufschläge beim Warenaustausch fällig. Trump hatte den Vertrag in seiner ersten Amtszeit selbst unterzeichnet, nachdem er das vorherige Nafta-Abkommen aufgekündigt und neu verhandelt hatte.
Nun wirft der US-Präsident den Nachbarstaaten vor, nicht genug gegen die illegale Migration und den Schmuggel der oftmals tödlichen Droge Fentanyl in die USA zu unternehmen. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Drohung Trumps vor allem Verhandlungsmasse in den schon geplanten Neuverhandlungen des Handelsabkommen aufbauen soll.
US-Zölle werden von inländischen Unternehmen an die Regierung auf Einkäufe aus dem Ausland gezahlt. In der Regel werden die Aufschläge an ausländische Lieferanten sowie inländische Verbraucher weitergereicht. Auch die USA würden wirtschaftlich unter den Zöllen und zu erwartenden Gegenmaßnahmen der mexikanischen und der kanadischen Regierung leiden.
Wirtschaftsexperten gehen jedoch davon aus, dass der Schock für Mexiko und Kanada weitaus größer ausfallen würde. "Kanada und Mexiko würden 3,6 Prozent beziehungsweise zwei Prozent des realen Bruttoinlandsprodukts verlieren, während die USA einen Verlust von 0,3 Prozent des realen Bruttoinlandsprodukts hinnehmen müssten", erklärt Wendong Zhang, Assistenzprofessor an der Cornell University. Pauschale US-Zölle und die entsprechende Reaktion Ottawas könnten Kanada in diesem Jahr in eine Rezession stürzen, sagt auch Tony Stillo von Oxford Economics.
Ob und in welchem Ausmaß Zölle eingeführt werden, bleibt noch abzuwarten. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hatte sich in dieser Woche noch zuversichtlich gezeigt, dass der Handelskonflikt in laufenden Gesprächen mit den USA noch abgewendet werden kann. Analysten von JPMorgan betonten, dass die Lehre aus Trumps erster Amtszeit die Unvorhersehbarkeit sei.
Auch sind Ausnahmen bestimmter Produktgruppen denkbar. Trump sprach am Donnerstag von einer möglichen Ausnahme für Rohöl. Nach Angaben des Congressional Research Service liefern Mexiko und vor allem Kanada mehr als 70 Prozent der US-Rohölimporte. Schweröl aus Kanada werde den USA raffiniert und sei dort "nur schwer zu ersetzen", sagt Stillo von Oxford Economics.
T.Vitorino--PC