-
Gewinn von Spielzeughersteller Lego im ersten Halbjahr "besser als erwartet"
-
VW-Chef Blume zu möglichen Stellenstreichungen: "Etwa die Hälfte" in Deutschland
-
Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen
-
Baden-Württemberg: Ausgebüxter Papagei macht es sich auf fremdem Balkon gemütlich
-
Cooler Aufritt mit ärztlichem Attest: Nepals Regierungschef darf weiter mit Sonnenbrille ins Parlament
-
TÜV-Verband: E-Autos in Deutschland "auf dem Weg zum Mainstream"
-
Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung - Warnung vor Nationalismus
-
Lobbyranking: Fortschritte bei Transparenz - aber Probleme bei Umsetzung von Regeln
-
VW-Chef Blume trifft auf Beschäftigte - Betriebsrat sieht Vertrauen beschädigt
-
Per Notruf aus fahrendem Auto: Achtjährige stoppt Trunkenheitsfahrt ihrer Mutter
-
Zwei Spiele gesperrt: Bensebaini fehlt BVB bei Pokalauftakt
-
Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf
-
Merz zu hybriden Angriffen: Urheber werden dafür bezahlen
-
75-Jähriger umfährt Schranken: Tödlicher Bahnunfall in Schleswig-Holstein
-
Medien: Bayern auch zum Ligastart ohne Musiala
-
Warnung vor AfD-Regierung: Bildschirm bei MDR-Sendung in Sachsen-Anhalt schwarz
-
Merz bekennt sich vor Kabinettsklausur zu Kampf gegen Klimawandel
-
Menschenrechtsgericht fordert Freilassung des in der Türkei inhaftierten Kulturförderers Kavala
-
Deutsche Wirtschaft zeigt sich deutlich widerstandsfähiger als erwartet
-
Ifo-Institut: Stimmung bei deutschen Unternehmen im August aufgehellt
-
Kühlschrank für Menschen soll japanische Arbeiter vor Hitze schützen
-
Deutliches Auftragsplus für Baugewerbe im Juni - Branche sieht noch keine Wende
-
Medienberichte: Weitere Drohne und Sprengstoff nach Vorfall in Leipzig gefunden
-
Müller und Hummels investieren in portugiesischen Erstligisten
-
Rheinland-Pfalz: Ehrlicher 13-Jähriger bringt gefundene 500 Euro zu Polizei
-
Digitale Medien an der Spitze: Freizeit-Monitor 2026 mit klarem Ergebnis
-
Warken vor Klausur: Stärkung des Wirtschaftsstandorts ist zentrale Aufgabe
-
Deutliches Auftragsplus für Baugewerbe im Juni
-
Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier
-
Staatsdefizit steigt im ersten Halbjahr 2026 auf mehr als 71 Milliarden Euro
-
Trotz Irankriegs: Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen
-
"Washington Post" muss geschasste Kolumnistin Karen Attiah wieder einstellen
-
"Genug ist genug": Frühere Fußballstars kritisieren Infantino
-
Medien: Ermittler gehen von mehreren Drohnen bei Vorfall in Leipzig aus
-
Supreme Court macht vorerst Weg frei für Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl
-
Winston-Salem: Altmaier erreicht Achtelfinale
-
Vor Kabinettsklausur: CDU-Arbeitnehmer warnen vor sozialer Schieflage
-
Frauen-WM 2027: Auslosung am 11. Dezember in Rio de Janeiro
-
US Open: Federer sorgt für Begeisterung in New York
-
Seeler abgelöst: HSV-Teenie Lemke schnappt sich Altersrekord
-
Kaul erklärt Silber-Rezept: "Diese Restlockerheit braucht man"
-
Wie 2008: Erstligisten geben sich - noch - keine Blöße
-
Die Sport-Höhepunkte am Dienstag, 25. August
-
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
-
KI-Songs werden aus Musikcharts in Australien verbannt
-
Menschenrechtsgericht urteilt zu in Türkei inhaftiertem Kulturförderer Kavala
-
Computerspielmesse Gamescom startet in Köln
-
"Zuhause in Deutschland": Steinmeier lädt zu Diskussion über Einwanderung und Integration ein
-
Bundesregierung kommt zu Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg zusammen
-
Zwei Monate nach Erdbeben in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf über 6500
Creditreform: Stimmung im Handwerk so schlecht wie seit 15 Jahren nicht
Angesichts der schwachen wirtschaftlichen Lage in Deutschland hat sich auch die Stimmung in den Handwerksbetrieben weiter eingetrübt. Wie die Auskunftei Creditreform in Neuss am Donnerstag mitteilte, sank der Indikator für die Geschäftslage im Handwerk im laufenden Jahr auf 45,8 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit 2010. Besonders zu kämpfen hat demnach das Bauhandwerk.
"Umsatz, Personal, Eigenkapital, Insolvenzen - die Rezession trifft das Handwerk mit großer Wucht", erklärte Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Wirtschaftsforschung von Creditreform. Lediglich etwas über die Hälfte (51,6 Prozent) der Betriebe bewertete die aktuelle Geschäftslage als gut, 2024 waren es 55,3 Prozent gewesen. Zudem verzeichneten etwas mehr Unternehmen Umsatzrückgänge als steigende Umsätze.
Die Zahl der Firmenpleiten im Handwerk kletterte 2024 um 18,9 Prozent auf 4350. Das waren 690 Insolvenzen mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit 2016. Besonders deutlich war der Anstieg mit 38,9 Prozent im Metallhandwerk und dem Handwerk des gewerblichen Bedarfs, aber auch in der Bauwirtschaft und dem Ausbauhandwerk gab es deutliche Sprünge.
"Vielen Handwerksbetrieben, vor allem im Baubereich, brechen die Aufträge weg. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Kredite und Personal", erklärte Hantzsch. Er rechnet auch für die kommenden Monate mit weiter steigenden Insolvenzzahlen.
Leichte Verbesserungen im Vorjahresvergleich gab es im Nahrungsmittelhandwerk: Dort gingen die Insolvenzzahlen zurück und auch der Indikator der Geschäftslage erholte sich etwas, bleibt aber weiter auf sehr niedrigem Niveau. Besser lief es den Angaben nach auch im Bereich der Privatkunden. Insbesondere das Reparaturgeschäft entwickelte sich "positiv". "Verbraucher nutzen Gebrauchsgegenstände wie Pkw oder Haushaltstechnik länger, wodurch die Nachfrage nach Reparaturleistungen steigt", erklärte Creditreform.
Trotz der angespannten Lage zeigten sich die Betriebe insgesamt mit Blick auf die Zukunft verhalten optimistisch. Die Umsatzprognosen seien nicht mehr so pessimistisch wie im Vorjahr und auch die Ertragsaussichten "haben sich leicht verbessert - sind jedoch weiterhin mehrheitlich negativ", erklärte Creditreform.
V.Fontes--PC