-
Gesetzlich Versicherte müssen im Schnitt 42 Tage auf Facharzttermin warten
-
Trump ruft Putin zu Beendigung des Krieges in der Ukraine auf
-
Trump und Kolumbiens Präsident Petro loben Treffen im Weißen Haus
-
Gazastreifen: Netanjahu schließt Beteiligung von Palästinenserbehörde an Verwaltung aus
-
Havertz trifft spät: Arsenal im League-Cup-Finale
-
"Shutdown" in den USA beendet: Trump unterzeichnet Haushaltsgesetz
-
Halbfinal-Hattrick perfekt: Bayers Pokaltraum lebt
-
Berater: Gaddafi-Sohn Seif al-Islam in seinem Haus in Libyen getötet
-
Ehepaar Clinton soll Ende Februar in Epstein-Affäre vor US-Kongress aussagen
-
US-Repräsentantenhaus ebnet Weg für "Shutdown"-Ende
-
Vier Jahre Haft und fünf Jahre Kandidaturverbot für Le Pen gefordert
-
Null Grad und Frost: Historischer Temperatursturz in Karibikstaat Kuba
-
Schenderlein zu WM-Boykott: "Das unterstützen wir nicht"
-
Le-Pen-Prozess: Vier Jahre Haft und fünf Jahre Kandidaturverbot gefordert
-
USA schießen iranische Drohne nahe Flugzeugträger im Arabischen Meer ab
-
EU-Kommission weist neue "Zensur"-Vorwürfe aus Washington scharf zurück
-
Nach Anfeindungen: Trump empfängt Kolumbiens Präsidenten Petro
-
Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe
-
Nato hat mit Planung für Arktis-Mission "Arctic Sentry" begonnen
-
Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"
-
Epstein-Skandal: Britischer Ex-Botschafter Mandelson gibt Sitz im Oberhaus ab
-
Ski-Star Kilde verzichtet auf Olympiastart
-
Steigende Armutsgefährdung: Forderungen nach Stärkung des Sozialstaat
-
Trotz Kreuzbandriss: Vonn will bei Olympia starten
-
Bund will mit milliardenschwerem Tennet-Einstieg Ausbau der Stromnetze absichern
-
Riera hat klare Vorstellungen: "Ich glaube an meine Ideen"
-
Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros
-
HSV: Dompé bleibt suspendiert - Omari fest verpflichtet
-
Schutz vor sexueller Belästigung in Deutschland oft geringer als im Rest Europas
-
Neue heftige Angriffe: Rutte bezweifelt in Kiew Friedenswillen Moskaus
-
Nagelsmann sichert ter Stegen Unterstützung zu
-
Staatshilfen: EU-Kommission ermittelt gegen Windturbinen-Hersteller aus China
-
Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Inhaftierung Nawalnys
-
Iran-USA-Konflikt: Peseschkian beauftragt Außenminister mit Verhandlungen
-
Bund beteiligt sich mit 3,3 Milliarden Euro an Netzbetreiber Tennet
-
16.000 illegale Lieferungen nach Russland: Fünf Verdächtige in Untersuchungshaft
-
Luftalarm während Besuches von Nato-Generalsekretär Rutte in Kiew
-
Olympia: Weikert leitet Evaluierungskommission
-
"Illegale" Werbetaktiken: Ryanair verliert vor Gericht in Belgien
-
Staatsanwaltschaft will im Le-Pen-Prozess Kandidaturverbote fordern
-
Olympia: Sporthilfe schüttet 30.000 Euro für Gold aus
-
Rutte: Russische Angriffswelle auf Kiew bezeugt "keine ernsthaften Friedensbemühungen"
-
Statistik: Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland gestiegen
-
Zwei Festnahmen nach versuchter Sabotage an Marineschiffen in Hamburg
-
Sohn von Norwegens Kronprinzessin weist Vergewaltigungsvorwürfe vor Gericht zurück
-
Australischer Junge schwimmt vier Stunden im Meer und rettet abgetriebene Familie
-
Ehepaar Clinton will in Epstein-Affäre nun doch vor US-Kongress aussagen
-
Merz würdigt Rolle von Karnevalisten für den Zusammenhalt
-
Kreml: Indien hat bislang nichts zu möglichem Verzicht auf russisches Öl erklärt
-
Regierung sieht bei AfD-Jugend Kontinuität zu rechtsextremistischer Vorgängerin
Irland will gegen Mercosur-Abkommen stimmen - dennoch Mehrheit für Handelsabkommen
Irland hat am Tag vor der Abstimmung der EU-Staaten über die Unterzeichnung des Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten Widerstand gegen den Vertrag angekündigt. "Wir stimmen gegen das Abkommen", erklärte der stellvertretende Regierungschef Simon Harris am Donnerstag. Auch Frankreich, Polen und Ungarn sind gegen die Unterzeichnung. Für eine Sperrminorität reicht dies jedoch nicht.
Die EU-Kommission und eine Großzahl der EU-Länder, allen voran Deutschland, wollen das Mercosur-Abkommen nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen noch in diesem Monat über die Ziellinie bringen. Dagegen sind vor allem europäische Landwirte, welche die Konkurrenz südamerikanischer Produkte fürchten.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das Abkommen am Montag in Paraguay unterzeichnen. Dies hätte bereits im Dezember geschehen sollen, doch neben Frankreich, Polen und Ungarn meldete auch Italien Bedenken an. Die für die Unterzeichnung nötige Mehrheit von 15 der 27 Mitgliedstaaten, die zusammen mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU ausmachen, war damit nicht mehr gegeben. Die EU-Kommission machte dann weitere Zugeständnisse an die Landwirtschaft, Rom zeigte sich damit zufrieden.
"Obwohl die EU eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen zugesagt hat, reichen diese nicht aus, um unsere Mitbürger zufrieden zu stellen", erklärte der Ire Harris hingegen. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist dieser Vertrag immer noch nicht akzeptabel", bekräftigte auch Frankreichs Regierungssprecherin Maud Bregeon.
In Frankreich protestierten am Donnerstag vielerorts Landwirte mit Traktoren. Auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gab es nach Angaben des Senders RBB einige Protestaktionen an Verkehrsknotenpunkten.
In Warschau sind am Freitag Bauernproteste geplant. Dann ist die Abstimmung im Rat der Mitgliedstaaten angesetzt, um den Weg für eine Unterzeichnung am Montag frei zu machen.
"Für die deutsche Wirtschaft ist die Ratszustimmung zum EU-Mercosur-Handelsabkommen von besonderer Bedeutung", erklärte der Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Volker Treier. "Die Verabschiedung dieses Abkommens ist die Nagelprobe, ob Europa in der Außenwirtschaft noch souverän auftreten kann - oder tatsächlich zum Spielball anderer geostrategischer Wettbewerber mutiert."
Das Mercosur-Abkommen soll die Zölle auf 91 Prozent der zwischen der EU und den Mercosur-Staaten gehandelten Waren abschaffen. Teil des Abkommens sind Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Nach Berechnungen der EU-Kommission könnten die jährlichen EU-Exporte in diese Länder so um bis zu 39 Prozent wachsen. Während die Europäer unter anderem Autos und chemische Produkte über den Atlantik exportieren, liefern die Mercosur-Länder hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte und Rohstoffe.
F.Ferraz--PC