-
Anklage in Bayern: Mann soll Mädchen über Internet missbraucht haben
-
Tierschutzmängel auf Gnadenhof: Gericht bestätigt Abbau von Tierbestand
-
Wirtschaftsweise Schnitzer: Beschluss zu Mineralölsteuer schlechteste Option
-
Bundesregierung fordert von EU weitere Lockerungen bei Verbrenner-Aus
-
Dienstvergehen: Gericht entfernt frühere Bremer Bamf-Chefin aus Beamtenverhältnis
-
Biathlon: Österreicherin Flunger übernimmt DSV-Frauen
-
Schnarchalarm: Jeder Zweite stört sich an Sägegeräuschen im Nachbarbett
-
Ungarn: Merz sieht "sehr klares Zeichen gegen Rechtspopulismus auf der ganzen Welt"
-
Mecklenburg-Vorpommern: Frau tötet achtjährige Tochter und sich selbst
-
Söder: Koalitionsbeschlüsse lediglich erster Schritt
-
Regierung senkt Steuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate um 17 Cent
-
Tötungsdelikt in Nordrhein-Westfalen: 28-Jährige tot in Kühltruhe entdeckt
-
Fast 22 Millionen Menschen in Deutschland mit Einwanderungsgeschichte
-
Aktivisten: Im Iran gab es 2025 so viele Hinrichtungen wie seit 1989 nicht mehr
-
Kosten rund ums Auto seit 2020 überdurchschnittlich stark gestiegen
-
Hohe Energiepreise: Kritik aus SPD an Verzögerungen bei Entlastungen
-
Trump: "Kein großer Fan" von Papst Leo XIV.
-
NBA: Bucks und Coach Rivers gehen getrennte Wege
-
NHL: Sturm und Boston beenden Negativserie
-
NBA: Orlando verpasst direkte Playoff-Teilnahme
-
Wahl in Ungarn: Orban nach 16 Jahren abgewählt - Zwei-Drittel-Mehrheit für Magyar
-
Golf: McIlroy verteidigt Masters-Titel
-
Wadephul empfängt südafrikanischen Außenminister Lamola in Berlin
-
EU-Kommission berät über Situtation im Nahen Osten und Energiepreise
-
Trump: Rückkehr des Iran an den Verhandlungstisch würde keine Rolle spielen
-
Nachwahlbefragungen: Fujimori führt bei Präsidentschaftswahl in Peru
-
US-Armee will am Montagnachmittag mit Blockade der Straße von Hormus beginnen
-
Auszählung fast aller Stimmen: Magyars Partei erzielt Zwei-Drittel-Mehrheit
-
Irans Marinechef nennt Trumps Blockade-Drohung für Straße von Hormus "lächerlich"
-
Orban nach 16 Jahren abgewählt - Triumph für Oppositionsführer Magyar
-
Ungarn: Orban gesteht Wahlniederlage ein und gratuliert Oppositionsführer Magyar
-
Regierung: Libanon bemüht sich um Ende des Kriegs und Abzug israelischer Truppen
-
Benzinpreis-Proteste in Irland: Regierung beschließt erneute Steuersenkungen
-
Nach Scheitern von Verhandlungen: Trump will Straße von Hormus blockieren
-
Düsseldorf trennt sich von Anfang - Ende Nachfolger
-
Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Ungarn - Wahllokale geschlossen
-
Makellos zur EM: DHB-Frauen deklassieren Belgien
-
Netanjahu veröffentlicht Video von Truppenbesuch im Südlibanon
-
VfB: Deutliches Zeichen im Kampf um die Königsklasse
-
Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Ungarn
-
DEL: Eisbären gegen Haie wieder vorn - Matchpucks für Mannheim
-
Coup in Roubaix: Koch gewinnt als erste deutsche Frau
-
Nach langer Pause: Justin Bieber feiert großes Bühnen-Comeback auf Coachella Festival
-
Wieder Nummer eins der Welt: Sinner triumphiert in Monte Carlo
-
Werder schwächt sich selbst: Köln gelingt Befreiungsschlag
-
Frühjahrstagung von IWF und Weltbank beginnt im Zeichen des Iran-Kriegs
-
DEL: Eisbären übernehmen Halbfinal-Führung gegen Haie
-
Dramatik in Roubaix: Van Aert siegt vor Pogacar
-
Kerkeling stellt sich im KZ Buchenwald gegen Rechtspopulisten und das Vergessen
-
Peru hält erste Runde der Präsidentschaftswahl sowie Parlamentswahlen ab
Merz pocht auf größere Unabhängigkeit der EU von den USA
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich für größere Unabhängigkeit der EU gegenüber den USA ausgesprochen. "Wir müssen souveräner und unabhängiger, gerade auch technologisch souveräner und unabhängiger werden. Und ja, das gilt auch gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte Merz am Montagabend bei der Jahreseröffnung der Deutsche Börse Group im hessischen Eschborn. Er bedaure es, aber "die transatlantischen Beziehungen haben sich verändert".
Die EU habe Reformen nötig. "Wir haben in Europa in den letzten Jahrzehnten ungeheures Wachstumspotenzial verschenkt, durch verschleppte Reformen, durch unnötige Beschränkung unternehmerischer Freiräume, durch Überregulierung und Perfektion an der falschen Stelle", führte Merz aus. Darum seien die Europäer ökonomisch nicht mehr so stark, wie sie es sein könnten.
"Es braucht da die radikale Rückbesinnung auf das Wesentliche. Wir brauchen Ehrgeiz, wir brauchen Mut und Tatkraft, damit eben genau dieses Europa politisch wieder handlungsfähig wird", fuhr Merz fort. Neben mehr Souveränität und Unabhängigkeit sei eine große Aufgabe, dass Europa "aus eigener Kraft verteidigungsfähig" werden müsse. Außerdem müssten die Standortbedingungen für die europäische Wirtschaft "wieder wettbewerbsfähig" werden.
Der Kanzler verwies in seiner Rede auch auf Chancen: "Überall um uns herum" gebe es "aufstrebende, ganz überwiegend demokratische Staaten mit auch expandierenden Märkten, die ausdrücklich suchen, was wir Europäer anzubieten haben". Das seien "Partnerschaften auf der Grundlage gegenseitiger Rücksichtnahme, gegenseitigen Respekts und unter der Bedingung von Regeln und Verlässlichkeit", sagte Merz.
Damit zeichne sich ein Weg ab für ein "souveränes, freies, friedliches und ökonomisch inspirierendes Europa in einer neuen Weltordnung". Deutschland könne "Teil, und wenn wir es richtig machen, vielleicht sogar Zentrum werden eines dynamischen, agilen Netzwerks von souveränen Staaten, die weiterhin zum Wohle aller eben auf Multilateralismus und Freihandel setzen".
A.Aguiar--PC