-
RKI: Cannabiskonsum bei jungen Männern steigt weiter an
-
Schweden: Gericht verurteilt Google zur Zahlung von 1,3 Milliarden Euro an Klarna
-
Handball-Nationalspieler Uscins wechselt zu PSG
-
Spritpreise mit Auslaufen des Tankrabatts massiv gestiegen - ADAC kritisiert scharf
-
Merz: Europäer wollen beim Nato-Gipfel in Ankara "selbstbewusst" auftreten
-
Merz erwartet von Koalitionsausschuss "großen Sprung nach vorn"
-
Frankreichs nächster Präsident wird am 2. Mai gewählt
-
Bayerische Juristin Angerer wird neue Präsidentin von Bundesgerichtshof
-
Urteil: Nachbarin muss sechs Meter hohe Bambushecke nicht zurückschneiden
-
Kabinett beschließt Gesetze zu Stärkung von Bundeswehr - Pflicht-Reserveübungen
-
Seltenes Kinderglück: Vierlinge in Sachsen geboren
-
Festnahme in Hassen: Verdächtiger soll 25 Morde in Ruanda angeordnet haben
-
Gericht: Für Touristenfahrer gilt auch auf Rennstrecken Tempo 130 als Richtwert
-
Diplomat: USA und Iran führen am Mittwoch indirekte Gespräche in Katar
-
Erneut mehr Kegelrobben in Wattenmeer gezählt
-
Sänger Bill Kaulitz leidet unter Schlafproblemen
-
Durchsuchungen auch beim DFB: EM 2024 im Visier der Justiz
-
Mehr und hochpreisige Ware angelandet: Deutsche Fischer steigern Erlöse
-
Rekordwert im ersten Halbjahr: Erneuerbare deckten 58 Prozent des Stromverbrauchs
-
Razzien in Deutschland in Zusammenhang mit Fußballeuropameisterschaft 2024
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Wohnkomplex in Monschau
-
Feuer in Lagerhalle für Holzsärge in Bayern - vier verletzte Einsatzkräfte
-
Nagelsmann zurück in Deutschland - Sky: Klopp bereit
-
AfD-Klage zu Kontrollkommission in Thüringen scheitert aus formalen Gründen
-
Knapp ein Drittel von 25-Jährigen wohnt noch bei Eltern
-
Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt - Überarbeitung umstritten
-
Brandenburg: Sechsjähriger Junge stürzt von Balkon in elftem Stock und stirbt
-
Geburtenrate in Deutschland sinkt mit 1,32 Kindern auf tiefsten Stand seit 1997
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Gebäude in Monschau
-
CDU-Politiker Bilger lehnt Verzicht auf Mütterrenten-Ausweitung ab
-
Wirtschaftsverbände haben großen Erwartungen an Koalitionsausschuss
-
NGO: Mehr als 100.000 Tote seit Putsch in Myanmar
-
Auto prallt gegen Motorrad: Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Baden-Württemberg
-
"Das sitzt": DFB-Stars richten sich an Fans
-
Fraunhofer-Analyse: Mehr Batteriespeicher machen Milliardenentlastung möglich
-
Nagelsmann verlässt USA Richtung München - Sky: Klopp bereit
-
UNO ändert Regeln: Keine Rückerstattungen mehr an säumige Zahler
-
Statement-Sieg: Mexiko stürmt ins Achtelfinale
-
Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben"
-
CDU-Politiker Kuban fordert Söder zu Verzicht auf Mütterrenten-Ausweitung auf
-
EU führt neuen Zoll auf Päckchen ein
-
Irland übernimmt rotierende EU-Ratspräsidentschaft von Zypern
-
Umsetzung von US-Zolldeal in der EU tritt in Kraft
-
Kabinett tagt im Verteidigungsministerium - Nato-Generalsekretär Rutte zu Gast
-
Koalitionsausschuss berät über Reihe großer Reformen und Streitthemen
-
Ozeane im vergangenen Monat so warm wie nie zuvor in einem Juni
-
US-Regierung hebt Exportbeschränkungen für Anthropic-Modelle auf
-
Trump erzielt mit Kryptowährungen 2025 Einnahmen von 1,2 Milliarden Dollar
-
USA haben mit Abschiebung von ungewollten Migranten nach Palau begonnen
-
Reiche will Rechenzentren schneller ans Netz schließen
Privatspenden um neun Prozent gesunken - Deutsche geben knapp 4,65 Milliarden Euro
Die Deutschen haben im vergangenen Jahr weniger gespendet. Das private Spendenvolumen für wohltätige Zwecke sank im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf knapp 4,65 Milliarden Euro, wie aus der am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Jahresbilanz des Deutschen Spendenrats hervorgeht. Die Zahl der Spender ging um 848.000 auf 15,8 Millionen zurück, dafür stieg die durchschnittliche Einzelspendenhöhe auf einen Rekord.
Einbußen gab es nach Angaben des Spendenrats bei Zuwendungen für die Not- und Katastrophenhilfe, auch wenn diese weiter über dem Niveau von 2019 lagen. Zuwächse gab es vor allem bei Spenden für soziale Zwecke wie Obdachlosen-, Armuts- und Seniorenhilfe. Hilfsbereitschaft richte sich zunehmend auf das unmittelbare Umfeld, hieß es. Rund 35 Prozent aller Spenden, gut ein Drittel, flössen inzwischen in örtliche Projekte.
Insgesamt sprach die Dachorganisation von einem ambivalenten Bild. Bei vielen Menschen herrsche derzeit trotz nominell hoher Einkommen und hoher Sparquoten "spürbare Verunsicherung". Ausgaben würden genauer abgewogen, was auch die Spendenbereitschaft beeinflusse. Demnach wurden insgesamt rund 463 Millionen Euro weniger gespendet als im Vorjahr 2024.
Die Bereitschaft zu Helfen bleibe aber bestehen, hieß es. So sei der Dezember ein außergewöhnlich starker Spendenmonat gewesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei Aufkommen um 15 Prozent auf gut 1,12 Milliarden Euro gestiegen. Dies sei ein Viertel der gesamten Jahresspendensumme.
"Der Dezember zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der deutschen Zivilgesellschaft steckt", erklärte der Geschäftsführer des Deutschen Spendenrats, Martin Wulff. Diese Dynamik sei ein wichtiges Signal.
Wichtigste Spendergruppe blieben die 60- bis 74-Jährigen, auf die 58 Prozent des Gesamtvolumens entfielen. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 gab es bei ihnen aber einen Rückgang um zwölf Prozent. Zugleich schrumpfte die traditionell besonders spendenfreudige Generation der Über-74-Jährigen im Jahresvergleich um zehn Prozent, wie die Organisation weiter mitteilte. "Positive Signale" gebe es dagegen aus jüngeren Altersgruppen. So hätten 40- bis 49-Jährige deutlich mehr gespendet.
Die Jahresbilanz basiert auf Erhebungen der Instituts YouGov im Auftrag des Spendenrats. Eine Prognose des jährlichen Spendenaufkommens auf Basis der ersten neun Monate 2025 hatte dieser wie üblich bereits Ende November veröffentlicht. Die Statistik erfasst freiwillige Geldspenden von deutschen Privatleuten an gemeinnützige Organisationen und Kirchen.
Nicht erfasst werden unter anderem Unternehmens- und Großspenden von mehr als 2500 Euro, Stiftungsneugründungen sowie Erbschaften. Auch von Gerichten angeordnete Geldauflagen sowie Spenden an Parteien oder politische Institutionen fließen nicht die jährliche Statistik ein.
F.Santana--PC