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Weniger Schadholz in deutschen Wäldern - Holzaufkommen sinkt
In Deutschlands Wäldern hat es 2025 das fünfte Jahr in Folge weniger Schadholz gegeben - vor allem deshalb ist das gesamte Holzaufkommen gesunken. Es ging im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent im Vorjahresvergleich auf insgesamt 57,3 Millionen Kubikmeter zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Der Schadholzeinschlag schrumpfte dabei um fast 54 Prozent.
Schadholz entsteht durch Insektenbefall - etwa durch den Borkenkäfer -, durch Trockenheit sowie durch Stürme. 2020 war die Rekordmenge von rund 60 Millionen Kubikmetern angefallen - seitdem geht die Menge kontinuierlich zurück, wie das Statistikamt erläuterte. 2025 fielen noch 12,7 Millionen Kubikmeter an, der Anteil am gesamten Holzeinschlag sank auf rund 22 Prozent.
Beim Rest ist das Fichtenholz die am häufigsten verfügbare Holzart - hier wurden 2025 rund 32 Millionen Kubikmeter eingeschlagen. Mit deutlichem Abstand folgten Kiefern- und Lärchenholz, Buchen- und Eichenholz.
Der Großteil des Holzaufkommens wird für sogenanntes Stammholz verwendet, etwa als Paletten- oder Parkettholz. Etwas mehr als ein Fünftel wurde im vergangenen Jahr zu Papier oder Zellstoff verarbeitet, etwas weniger als ein Fünftel zur Energiegewinnung genutzt.
X.Brito--PC