-
Umfrage: Smartphonenutzer haben im Schnitt 46 Apps installiert
-
Kompany: "Magic Musiala" bald wieder zurück
-
KZ-Torbogen vor Finanzamt nachgebaut: Generalstaatsanwaltschaft übernimmt Fall
-
Gewerkschaft: 110 hungerstreikende Minenarbeiter in Ankara verhaftet
-
Razzia in Bayern: Verdacht auf Steuerbetrug in Millionenhöhe bei Wasserpfeifentabak
-
Dauerhafte Unterbringung in Psychiatrie nach Totschlag an Stiefvater in Hessen
-
Verwaltungsgerichtshof: Rundfunkbeitrag verstößt nicht gegen Verfassungsrecht
-
Europäischer Gerichtshof: Ungarisches LGBTQ-Gesetz verstößt gegen EU-Grundrechtecharta
-
Regierungsfraktionen: 1000-Euro-Prämie wird bis Mitte 2027 verlängert
-
Wal-Drama in der Ostsee zieht sich hin: Tier liegt weiterhin fest
-
SPD weist Vorstoß von Merz nach massiven Einschnitten bei der Rente zurück
-
Verbände fordern sicherere Schulwege für Kinder
-
Japan lockert historisches Exportverbot für tödliche Waffen
-
Vor Klimadialog: Schneider sieht in Energiekrise Chance für mehr Klimaschutz
-
Cannabisplantage mit rund 1100 Pflanzen in Hessen entdeckt - zwei Festnahmen
-
38 verletzte Schüler bei Reizgasattacke an Schule in Niedersachsen
-
Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC
-
Comeback mit Vorlagen: Draisaitl startet mit Sieg in Playoffs
-
Trump: Bergung von Uran aus dem Iran wird "langer und schwieriger Prozess" sein
-
Dobrindt schließt Erhöhung von Spitzensteuersatz oder Reichensteuer nicht aus
-
Manzambi hofft auf Wiedersehen und Tor gegen "Vorbild" Neuer
-
Diplomatenkreise: EU plant Gespräche mit Taliban über Abschiebungen nach Afghanistan
-
NBA: Schröder gewinnt mit Cleveland auch Spiel zwei
-
FC Bayern: Matthäus hat "keinen Zweifel" an doppeltem Finale
-
"Wäre schon cool": Nowitzki träumt vom Weltmeister-Teamup
-
Bericht: Warken plant bei Pflegereform deutliche Mehrbelastung für Heimbewohner
-
Mann erschießt kanadische Touristin in Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko
-
Petersberger Klimadialog berät über Energiewende und Klimafinanzierung
-
Europäischer Gerichtshof urteilt über Ungarns umstrittenes LGBTQ-Gesetz
-
Trumps Kandidat für Amt des Fed-Chefs stellt sich Fragen der US-Senatoren
-
EU-Außenminister diskutieren über Iran-Krieg und die Ukraine
-
Amazon investiert weitere Milliarden in KI-Unternehmen Anthropic
-
Amnesty wirft US-Regierung "systematischen Angriff" auf Menschenrechte vor
-
Weißes Haus: US-Arbeitsministerin Chavez-DeRemer tritt zurück
-
Wegen West Hams Remis: Wolverhampton erster Absteiger
-
Apple-Chef Tim Cook tritt im September zurück - John Ternus wird Nachfolger
-
Alcaraz bangt um Paris: "Nächste Untersuchung entscheidend"
-
Merz: Gesetzliche Rente wird künftig nur noch "Basisabsicherung" sein
-
Entscheidung in Spiel sechs: Eisbären zweiter DEL-Finalist
-
Laureus Awards: Alcaraz, Sabalenka und Kroos ausgezeichnet
-
Erdogan kündigt nach tödlichen Schüssen an Schulen strengere Waffengesetze an
-
Mordanklage gegen US-Rapper D4vd nach Fund von zerstückelter Mädchenleiche
-
Starmer räumt in Mandelson-Affäre Fehler ein - bestreitet aber Irreführung des Parlaments
-
Nach Kritik der Piloten: Formel 1 passt Regeln an
-
US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar
-
"Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein
-
Ab Sommer: Rose übernimmt in Bournemouth
-
Nur Petros war schneller: Ringer glänzt bei Boston-Marathon
-
Musk erscheint nicht zu Anhörung in Paris wegen Kinderporno-Darstellungen auf X
-
Nur Petrios war schneller: Ringer glänzt bei Boston-Marathon
Vor Beginn des Iran-Kriegs: Zahl der Baugenehmigungen im Februar stark gestiegen
Unmittelbar vor Beginn des Iran-Kriegs hat sich der Aufwärtstrend im Wohnungsbau fortgesetzt: Im Februar wurde der Bau von 22.200 Wohnungen genehmigt, das war ein Plus von 24,1 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im März verschlechterte sich die Stimmung in der Branche laut Ifo-Umfrage wegen pessimistischer Erwartungen aufgrund des Kriegs allerdings deutlich.
Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator für die zukünftige Bauaktivität - und damit auch wichtig mit Blick auf den Mangel an Wohnraum in vielen Ballungsgebieten. Einen Aufwärtstrend gab es bereits im Gesamtjahr 2025, erstmals seit 2021 wurde wieder ein Anstieg auf insgesamt 238.500 genehmigte Wohnungen verzeichnet, das waren elf Prozent mehr als im Vorjahr.
Im Januar und Februar 2026 zusammen wurde laut Statistikamt dann der Bau von 41.7000 Wohnungen genehmigt, das waren 16,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Plus bei Mehrfamilienhäusern lag demnach bei 18 Prozent, bei Einfamilienhäusern bei 14,2 Prozent und bei Zweifamilienhäusern bei 25,8 Prozent.
Die deutsche Bauwirtschaft habe unmittelbar vor Beginn des Iran-Kriegs noch eine "robuste Dynamik" aufgewiesen, erklärte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien. Das Ifo-Institut in München berichtete, auch im März hätten die Unternehmen die aktuelle Lage wegen der gestiegenen Baugenehmigungen noch besser eingeschätzt. Der Anteil der Unternehmen, die über zu wenig Aufträge berichten, ging demnach deutlich zurück - auf den niedrigsten Wert seit Juli 2023. Ihre Erwartungen an die kommenden Monate verschlechterten sich allerdings deutlich.
Leider seien die Daten "nur ein Blick in den Rückspiegel", wie Dullien erklärte. Die wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Kraftstoffpreise und damit die steigende Inflation dämpfen die Bauaktivität demnach über drei Kanäle: Zum einen werde die Europäische Zentralbank nun mit weiteren Zinssenkungen zurückhaltender sein, auch eine Zinserhöhung sei nicht ausgeschlossen. "Dies führt zu höheren Bauzinsen, was Wohnungsbau weniger bezahlbar macht."
Der zweite Kanal seien die verfügbaren Einkommen: "Wenn die Menschen wegen gestiegener Energiepreise weniger Kaufkraft haben, bleibt auch weniger Spielraum zum Bau eines Eigenheims", erklärte Dullien. Auch das werde den weiteren Anstieg von Baugenehmigungen ausbremsen. Die höheren Kraftstoff- und Energiekosten dürften drittens mittelfristig auch die Baukosten erhöhen.
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie betonte außerdem, eine steigende Zahl von Baugenehmigungen sei "kein Automatismus dafür, dass mehr gebaut wird". Viele Bauherren nutzten zwar die Möglichkeit, endlich eine Genehmigung zu erlangen. Nach wie vor hohe Kosten, Auflagen und Bürokratie stünden einem tatsächlichen Baubeginn aber nach wie vor entgegen. Der Verband forderte "schnell die Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten am Bau" für Unternehmen, etwa Sonderabschreibungen.
F.Moura--PC