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Pariser Münzprägeanstalt bietet Goldmünzen mit Marianne-Porträt
Die französische Marianne, Symbolfigur der Republik, ist nun auch in purem Gold zu haben: Die staatliche Münzprägeanstalt bietet seit Dienstag Anlagemünzen aus Feingold mit dem Porträt der Marianne an. Der Preis hänge vom jeweiligen Tageskurs ab, teilte die Monnaie de Paris mit. Das neue Angebot entspreche den Erwartungen der Anleger. "Wir wollen den Goldmarkt in Frankreich für alle zugänglich machen", sagte der Chef der Münzprägeanstalt, Marc Schwartz.
Anleger können sich die Münze zusenden lassen oder sie in dematerialisierter Form besitzen. Dies bedeutet, dass sie in der Prägeanstalt aufbewahrt wird. Die neuen Münzen werden in der historischen Prägeanstalt am Ufer der Seine in Paris hergestellt, die dort seit dem 18. Jahrhundert besteht.
Sie ist in vier Formaten in Feingold erhältlich, von einem Zehntel einer Unze (3,11 Gramm) bis zu einer Unze (31,1 Gramm). Eine Unze Gold ist derzeit etwa 4500 Dollar wert, knapp 3900 Euro. Der Goldkurs war im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen und erreichte Ende Januar dieses Jahres einen Höchstwert von 5600 Dollar pro Unze.
Der Verkauf der Gold-Mariannen begann am Dienstag für Stammkunden und ist ab 16. Juni für alle zugänglich. Weltweit gibt es mehrere Anlagemünzen in Gold, darunter den südafrikanischen Krügerrand und den kanadische Maple Leaf. In Frankreich sind Münzen wie Louis d'or oder Napoléons nach wie vor beliebt, die - anders als die Marianne - ursprünglich als Münzen für den Zahlungsverkehr gedacht waren.
Nogueira--PC