-
Schreckmoment um Musiala bei Bayern-Sieg
-
Nach Anschlag am Bondi Beach: Australien kündigt Schusswaffen-Rückkauf an
-
Behörden: Elf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon
-
Bundeswehr unterstützt UN-Einsatz in Krisenstaat Haiti mit Lufttransport
-
Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten
-
Turn-EM: Kevric erstmals Europameisterin am Stufenbarren
-
Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten
-
Liechtenstein ändert seine Thronfolge: Frauen dürfen künftig Fürstin werden
-
Flughafen auf Sizilien nach Ausbruch des Ätna wieder geöffnet
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn breitet sich aus - Löscharbeiten in weiteren Ländern
-
NRW-Innenminister macht "Idioten" für Waldbrand verantwortlich
-
"Mobbing-Kampagne": Nach Vorwürfen zurückgetretener Cambridge-Professor tot aufgefunden
-
Traumstart für Klose: Nürnberg gewinnt 277. Frankenderby
-
Hertha mit perfektem Start
-
NRW-Ministerin warnt eindringlich vor Betreten brandgefährdeter Wälder
-
Verletzung beim Wechsel: Frauen-Staffel verpasst EM-Finale
-
Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären - Teheran widerspricht
-
Steinmeier ruft zu Solidarität mit queeren Menschen auf - CSD-Paraden in mehreren Städten
-
7,10 m: Mihambo wackelt - und explodiert.
-
Drama beim Flag Football: Deutsche Teams verpassen Halbfinale
-
Rhein-Pegelstand bei Kaub steigt leicht auf elf Zentimeter
-
Philip-Morris-Chefin hofft auf Ende der Zigaretten: "Rauchen ist schädlich"
-
Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan
-
WM-Held Torres wechselt nach Paris
-
Patientenschützer wollen Hitze als Todesursache erfassen - Statistik zu ungenau
-
Drogenbeauftragter: Tabaksteuer muss stärker erhöht werden als geplant
-
Mindestens 38 Tote bei schwerem Erdbeben in Indonesien
-
Nach Jugendprotesten: Indiens Premier verspricht Gratis-Nachhilfe und KI-Kurse
-
Waldbrand im Hohen Venn: Fast 850 Hektar in Belgien nahe deutscher Grenze zerstört
-
Bis zu 45 Grad: Verdi-Befragung zeigt extreme Hitzebelastung in Pflegeheimen
-
Mit Medaille vor Augen: Geher Köpp disqualifiziert
-
Billigairline Easyjet streicht wegen Streiks in Frankreich rund 100 Flüge
-
Merz telefoniert mit Landrat von Waldbrandgebiet in NRW
-
Großer Waldbrand in Nordrhein-Westfalen hat sich über Nacht nicht ausgebreitet
-
Rettungsdienste: Zahl der Todesopfer bei Erdbeben in Indonesien steigt auf 20
-
"War mein Traum": Varfolomeev will nach Mehrkampf-Gold mehr
-
FC Bayern: Tah arbeitet WM-Desaster auf besondere Art auf
-
Große Ziele: Goldjunge Ansah hat noch viel vor
-
Köhler nach EM-Silber: "Am liebsten mit Champagner anstoßen"
-
Jahrestag der Kapitulation: Japans Verteidigungsminister besucht umstrittenen Schrein
-
Schweres Erdbeben in Indonesien - Tausende Menschen fliehen wegen Tsunami-Warnung
-
Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären - Iran widerspricht
-
Immer mehr Brände in Deutschland: Forstwirtschaftsrat fordert Waldumbau
-
Niedrigwasser: Deutsche Bahn will alte Güterwaggons wieder in Betrieb nehmen
-
Nach Dialogrunde: Mehr als 130 politische Gefangene in Venezuela freigelassen
-
Bauarbeiter finden in Belgien Gold im Wert von neun Millionen Euro
-
Entwarnung bei Waldbrand in Rheinland-Pfalz: Feuer ist unter Kontrolle
-
Wechsel zu Hornets: 12. NBA-Station für Schröder
-
Silber im Ring: Craft holt nächste Diskus-Medaille
-
19,95 Sekunden: Ansah stürmt zu EM-Gold über 200 Meter
KI-Risiken: Trump verzichtet auf Regeln für Tech-Konzerne
Obwohl Sicherheitsexperten vor Risiken warnen, bleibt Künstliche Intelligenz (KI) in den USA unreguliert. Präsident Donald Trump unterzeichnete am Dienstag in Washington ein Dekret, das Tech-Konzerne wie OpenAI oder Google zur "freiwilligen Zusammenarbeit" mit der Regierung aufruft. Von den Unternehmen wird erwartet, der US-Regierung neue KI-Modelle binnen 30 Tagen vor Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen.
Auf Druck der Branche ließ Trump den Text abschwächen. Im ursprünglichen Entwurf hieß es laut US-Medien, die Regierung solle bis zu 90 Tage vor Veröffentlichung einer KI-Anwendung testweise Zugang dazu erhalten. Die Unternehmen hingegen drängten auf eine Frist von lediglich 14 Tagen.
Der Erlass schafft eine vom US-Finanzministerium geleitete "Koordinierungsplattform" in Zusammenarbeit mit der Sicherheitsbehörde NSA und der Cybersicherheitsbehörde Cisa. Damit will die Regierung in Abstimmung mit der Industrie Sicherheitslücken in den KI-Modellen aufspüren und beheben – auch hier auf freiwilliger Basis.
Eine staatliche Zulassung neuer KI-Modelle ist in dem Trump-Dekret nicht vorgesehen. Es gehe nicht um die "Einführung einer verpflichtenden behördlichen Lizenz, Vorabgenehmigung oder Zulassung für die Entwicklung, Veröffentlichung, Freigabe oder Verbreitung neuer KI-Modelle", heißt es in dem Dekret.
Anlass für die Anordnung sind Sorgen über die Risiken fortschrittlicher KI-Modelle. Das aktuellste Beispiel ist Mythos von Anthropic. Das noch nicht veröffentlichte Modell soll Schwachstellen in Computersystemen offenlegen – einschließlich denen von Banken, Regierungen und Krankenhäusern. Deutsche Verfassungsschützer und Sicherheitspolitiker hatten gewarnt, Kriminelle oder staatliche Akteure könnten Mythos für Cyberangriffe nutzen. Neben den US-Behörden hofft auch die EU auf testweisen Zugriff, um mögliche Risiken von Mythos auszuloten.
Die größten Risiken sehen Experten bei der militärischen Nutzung Künstlicher Intelligenz. Auch hier liefert Anthropic ein aktuelles Beispiel. Das Unternehmen steht derzeit in einem Rechtsstreit mit dem US-Verteidigungsministerium. Anthropic hatte sich geweigert, dem US-Verteidigungsministerium seine KI-Technologie für die "Massenüberwachung im Inland" oder zum Einsatz in vollautonomen Waffensystemen zur Verfügung zu stellen. Das Pentagon stufte Anthropic daraufhin in einem beispiellosen Schritt als "Sicherheitsrisiko" ein, wogegen das Unternehmen sich juristisch wehrt.
Trump hatte sich wiederholt gegen staatliche Eingriffe in die Zukunftstechnologie ausgesprochen. Eigentlich wollte der Präsident das KI-Dekret bereits am 21. Mai im Beisein von Konzernchefs unterschreiben. Trump bemängelte den damaligen Textentwurf allerdings. Er erklärte, im Rennen um KI lägen die USA vor China und allen anderen Ländern, und er wolle nichts tun, "was uns bei diesem Vorsprung in die Quere kommt".
Im vergangenen Jahr hatte Trump die KI-Branche mit einem "wunderschönen Baby" verglichen, dessen Wachstum seine Regierung nicht mit "dummen Regeln" aufhalten dürfe. Kurz nach seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 hatte er ein Dekret der Vorgängerregierung von Präsident Joe Biden aufgehoben, das Sicherheitsprotokolle vorsah.
In der Europäischen Union ist dagegen seit 2024 ein KI-Gesetz in Kraft. Es stuft Anwendungen in vier Risikoklassen ein. Damit will die EU die Entwicklung fördern und zugleich Grundrechte und Sicherheit wahren.
Trump ist der erste US-Präsident, der Künstliche Intelligenz massiv zur Selbstvermarktung in Onlinemedien nutzt. KI-erzeugte Bilder des Weißen Hauses zeigten ihn etwa als Supermann, Papst oder als Jesus-gleiche Figur.
F.Moura--PC