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Frankreich nach Jahren wieder auf Platz eins der Skidestinationen
Frankreich hat sich nach elf Jahren erstmals wieder den Spitzenplatz der meistbesuchten Skidestinationen erobert. Die französischen Skiorte verzeichneten in der Saison 2025/2026 einen Anstieg der Besucherzahlen um 2,4 Prozent auf gut 56 Millionen Skifahrertage, wie der Verband der Pisten- und Seilbahn-Betreiber am Mittwoch in Paris erklärte. Damit lag Frankreich vor Österreich mit knapp 54 Millionen und den USA mit knapp 53 Millionen Skifahrertagen.
Die drei Länder bilden seit Langem das Spitzentrio. Im Winter 2024/2025 hatten die USA den ersten Platz erreicht. Frankreich war zuletzt 2014/2015 Nummer eins gewesen.
Obwohl der Klimawandel weltweit für Schneemangel sorgt, verzeichneten vor allem die französischen Alpen und die Pyrenäen eine gute Saison. Insgesamt handle es sich um die drittbeste Saison, die französische Skigebiete je verzeichnet hätten, betonte der Verband. Früher Schneefall Ende November habe gute Bedingungen für die Weihnachtsferien geschaffen. Die Saison ließ sich bis in die Frühjahrsferien hinein verlängern.
Tatsächlich zogen vor allem die höher gelegenen Skiorte Besucher an. In den Mittelgebirgen hingegen, etwa im Zentralmassiv, im Jura oder den Vogesen, reichte der Schnee häufig nicht aus. In diesen Gebieten sind die Folgen des Klimawandels bereits deutlich zu spüren. Der französische Rechnungshof hatte 2024 gewarnt, dass das Wirtschaftsmodell des französischen Skitourismus nicht mehr haltbar sei.
F.Cardoso--PC