-
SPD ärgert sich über Linnemann: Keine "Denkverbote" für Pflegekommission
-
Boxen: Kabayel verteidigt WM-Titel im Düsseldorfer Stadion
-
Schülerproteste in Frankreich: Heftige Ausschreitungen in vielen Städten
-
Tankrabatt: Spritpreise deutlich gesunken - Kritik vor allem von Ökonomen hält an
-
Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt
-
Forscher: Leben auf Saturnmond wäre denkbar
-
Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor
-
Spanisches Königspaar besucht Mitte Oktober Exklaven Ceuta und Melilla
-
Nach Tötung von 25-Jähriger in Sachsen: Ehemann in Nordrhein-Westfalen verhaftet
-
Großrazzia gegen Banden: Führungsriege von Duisburger Hells Angels "vom Netz genommen"
-
Merz mit Nato-Generalsekretär Rutte beim deutsch-niederländischen Korps
-
Drei Jahre Jugendstrafe für jugendlichen IS-Sympathisanten - Sprengstoff gehortet
-
Koalition debattiert weiter über Pflegereform - Kosten steigen derweil weiter
-
Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg
-
Schwarzbuch: Steuerzahlerbund listet wieder 100 Beispiele der Verschwendung auf
-
ALEX BODI VE ALMAN ŞİRKETLER GRUBUNDAN HALLE’DE 166 DAİREYE YATIRIM
-
ALEX BODI DAN KONGLOMERAT JERMAN BERINVESTASI PADA 166 UNIT HUNIAN DI HALLE
-
อเล็กซ์ โบดี และกลุ่มบริษัทจากเยอรมนีลงทุนในอพาร์ตเมนต์ 166 ยูนิตที่เมืองฮัลเลอ
-
Kanzleramt stoppt Klingbeils Entwurf zur Zuckersteuer
-
Eineinhalb Millionen Betroffene: Leopoldina fordert bessere Therapien bei Long-Covid
-
Prozess um Dreifachmord in Deggendorf: Angeklagter kündigt Einlassung an
-
Gewaltsame Schülerproteste in Frankreich weiten sich aus: Mehrere Brände
-
ALEX BODI A NĚMECKÝ KONCERN INVESTUJÍ DO 166 BYTŮ V HALLE
-
Starker Auftakt in Peking: Zverev überrascht sich selbst
-
Ifo: Elektroindustrie entwickelt sich "zur Konjunkturlokomotive"
-
ALEX BODI OCH TYSK KONCERN INVESTERAR I 166 LÄGENHETER I HALLE
-
Ο ΑΛΕΞ ΜΠΟΝΤΙ ΚΑΙ ΓΕΡΜΑΝΙΚΟΣ ΟΜΙΛΟΣ ΕΠΕΝΔΥΟΥΝ ΣΕ 166 ΔΙΑΜΕΡΙΣΜΑΤΑ ΣΤΟ ΧΑΛΕ
-
Hegseth: Tech-Milliardär Musk wird an US-Projekt zur "Zukunft der Kriegsführung" mitarbeiten
-
KI-Boom beschert Südkorea glänzende Exportzahlen
-
"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent
-
"Lefty"-Experte Zverev schlägt zu: Souverän gegen Norrie
-
US-Todeskandidatin Pike wird nach gescheiterter Hinrichtung im Krankenhaus behandelt
-
Erstes rot-grün-rotes Treffen nach Abgeordnetenhauswahl in Berlin begonnen
-
Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September
-
ALEX BODI I NIEMIECKI KONCERN INWESTUJĄ W 166 MIESZKAŃ W HALLE
-
ALEX BODI ȘI UN GRUP GERMAN INVESTESC ÎN 166 DE APARTAMENTE DIN HALLE
-
एलेक्स बोडी और जर्मन समूह हाले के 166 फ्लैटों में कर रहे हैं निवेश
-
Gewerkschaft ruft zur Kundgebung gegen geplante Zuckersteuer auf
-
أليكس بودي ومجموعة ألمانية يستثمران في 166 شقة في هاله
-
アレックス・ボディとドイツ企業グループ、ハレの住宅166戸に投資
-
City-Skandal: UEFA will sich vorerst nicht äußern
-
Frankreichs Regierung plant neue Sparmaßnahmen in Höhe von 43 Milliarden Euro
-
알렉스 보디와 독일 기업 그룹, 할레 주택 166세대에 투자
-
Studie: Deutsche haben weniger Angst - Sorge vor steigenden Lebenshaltungskosten
-
Chef des Panzerbauers KNDS hält Börsengang 2026 weiter für möglich
-
亞歷克斯・博迪與德國企業集團投資哈雷166戶住宅
-
АЛЕКС БОДІ ТА НІМЕЦЬКИЙ КОНЦЕРН ІНВЕСТУЮТЬ У 166 КВАРТИР У ГАЛЛЕ
-
Berlin: Dröge sieht Voraussetzung für Rot-Grün-Rot-Sondierungen noch nicht erfüllt
-
Weikert tritt nicht mehr an: DOSB sucht neuen Präsidenten
-
Sicherheitspraktiken bei KI: US-Behörde knöpft sich Anthropic und OpenAI vor
Startups in Deutschland sammeln in diesem Jahr deutlich mehr Investitionen ein
Mehr Geld für Startups in Deutschland: Junge Unternehmen haben in diesem Jahr bereits deutlich mehr Investitionen eingeworben als im Vorjahr. Bis September seien acht Milliarden Euro geflossen und damit schon jetzt 500 Millionen Euro mehr als 2025, teilte der Startup-Verband am Montag mit. "Das zeigt, was in Deutschland möglich ist", erklärte Vorstandsvorsitzende Verena Pausder. "Beim Wachstumskapital und vor allem bei großen Runden hängen wir international aber immer noch hinterher."
Große Finanzierungsrunden gab es vor allem in den Bereichen Verteidigung und Deeptech, wie der Verband in Berufung auf seinen aktuellen Startup-Monitor weiter mitteilte. Als Deeptech-Startups werden demnach Unternehmen bezeichnet, die grundlegend neue Technologien auf den Markt bringen und dafür eine lange Entwicklungszeit brauchen. Diesem Bereich werden rund zehn Prozent der Startups zugeordnet.
Zugleich seien bis September zehn deutsche Startups zu Unicorns aufgestiegen - also zu besonders wertvollen Unternehmen mit einer Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar, erklärte der Verband und sprach von einem "Rekord". "Das sind so viele wie seit 2021 nicht mehr, womit die Gesamtzahl aktuell auf 39 steigt."
Allerdings will laut der Studie des Verbandes die Mehrheit der Startups mit Ambitionen auf einen Börsengang diesen eher in den USA umsetzen (61,9 Prozent), "weil dort Liquidität, Bewertungsniveaus und die Investorenbasis für Technologiewerte deutlich größer sind". Das sei "wenig schmeichelhaft für den europäischen Kapitalmarkt", heißt es.
Nur 27 Prozent wollten an eine deutsche Börse. Das zeige aber zugleich, dass "der Standort nicht abgeschrieben ist", erklärte der Verband und sprach sich dafür aus, die europäische Kapitalmarktunion voranzutreiben. Die Kapitalmarktunion ist eine wirtschaftspolitische Forderung unter anderem Deutschlands in der EU: Dabei sollen die Regeln für die Kapitalmärkte in den 27 EU-Staaten harmonisiert und grenzüberschreitende Transaktionen und Investitionen vereinfacht werden.
Eine enorme Rolle in den jungen Unternehmen spielt der Studie zufolge die Künstliche Intelligenz (KI). Für 53 Prozent der Startups stehe die KI mittlerweile im Zentrum des Produkts, erklärte der Verband. Im vergangenen Jahr seien es erst 45 Prozent und 2024 39 Prozent gewesen. "Startups sind damit Vorreiter der Technologie und zugleich zentrale Digitalisierungspartner für Mittelstand und Industrie." Zugleich verzeichnete der Startup-Verband einen sinkenden Anteil von Startups, die mit etablierten Unternehmen zusammenarbeiten.
Unter anderem auf den Einsatz von KI lässt sich auch der erneute Rückgang bei der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl bei Startups zurückführen: Aktuell haben Startups der Studie zufolge im Schnitt 15,3 Mitarbeitende, im Vorjahr waren es 15,8. "Gerade Software-Startups könnten durch KI-Coding-Tools die Produktentwicklung enorm beschleunigen und brauchen entsprechend weniger Personalressourcen", erklärte der Verband. Er betonte, dass Startups dennoch "Jobmotor" blieben, in den nächsten zwölf Monaten planen demnach 83 Prozent Neueinstellungen.
"Deutschland gründet wieder – in der Breite und auf einer starken technologischen Basis", erklärte Pausder. Sie verwies etwa auf den Erfolg des bayerischen Startups Isar Aerospace, dessen Trägerrakete Spectrum Anfang September einen Testflug absolviert und dabei die Erdumlaufbahn erreicht hatte.
Allerdings fehle "ein wirtschaftliches Umfeld, das mitzieht", fuhr Pausder fort. Es gelte nun, die Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung "umzusetzen, Finanzierungen zu stärken und mit der EU Inc. endlich Gründen und Skalieren in Europa grundlegend zu vereinfachen".
Mit der "EU Inc." will die EU-Kommission eine neue Unternehmensform einführen, mit der Startups in kurzer Zeit in allen 27 EU-Staaten eingetragen können werden sollen. Die EU-Kommissarin für Startups, Ekaterina Zaharieva, appellierte im "Handelsblatt" vom Montag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die anderen europäischen Staats- und Regierungschefs: "Wenn Sie Talente hier halten und ihnen helfen wollen, von Europa aus zu wachsen und global zu werden, müssen wir EU Inc. auf den Weg bringen."
Für den jährlich erscheinenden Startup-Monitor wurden nach Verbandsangaben zwischen Mitte Juni und Ende August rund 1800 Datensätze von deutschen Startups erhoben. Zudem fließen demnach Investment- und Gründungsdaten weiterer Startup-Datenbanken und Vergleichswerte des Ifo-Instituts in die Studie mit ein.
P.Mira--PC