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Preise für Wohneigentum im zweiten Quartal erneut stark gestiegen
Die Preise für Wohnhäuser und Eigentumswohnungen in Deutschland sind auch im zweiten Quartal 2022 weiter stark angestiegen. Im Durchschnitt lagen die Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 10,2 Prozent und damit zum fünften Mal in Folge über zehn Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Dennoch verlangsamte sich die Teuerung merklich.
Im ersten Quartal waren die Preise für Wohnimmobilien noch um 11,6 Prozent gestiegen, davor um 12,6 Prozent und im dritten Quartal 2021 um 12,8 Prozent.
Am meisten verteuerten sich im Jahresvergelich zuletzt die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in dünn besiedelten ländlichen Kreisen (13,6 Prozent). Auch Eigentumswohnungen verteuerten sich dort um 11,7 Prozent. In den Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart und Düsseldorf stiegen die Preise für Häuser um 12,2 Prozent und für Eigentumswohnungen um 10,6 Prozent. Am schwächsten fiel der Preisanstieg in den städtischen Kreisen aus.
B.Godinho--PC