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Jogi Löw gedanklich immer noch nah bei der Nationalmannschaft
Rund anderthalb Jahre nach seinem Abgang als Fußball-Bundestrainer ist Joachim Löw gedanklich immer noch nah bei der Nationalmannschaft. Während der Weltmeisterschaft in Katar habe er vor den Länderspielen an die Sitzungen mit der Mannschaft, die Busfahrt zum Stadion oder die Ankunft in der Kabine gedacht, sagte Löw dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" laut einer Meldung vom Sonntag.
Die WM, bei der Deutschland bereits nach der Vorrunde ausgeschieden ist, schaute sich Löw zuhause in seiner Heimatstadt Freiburg an. "Ich habe mir immer gedacht, es wäre auch mal schön, auf so eine WM von außen zu gucken, ohne dass man mittendrin ist", sagte der 62-Jährige, der von 2006 bis 2021 Bundestrainer war.
Den vielleicht schönsten Moment seiner Karriere erlebte er nach eigenen Angaben nach dem 7:1 gegen Brasilien im WM-Halbfinale 2014, als die Mannschaft mit dem Bus ins Camp zurückkehrte. Er habe eigentlich erwartet, dass die Fans der unterlegenen Gastgeber vielleicht aggressiv oder nicht unbedingt wohlgesonnen seien, "aber sie haben uns gefeiert". "Das hat bei mir eine Gänsehaut ausgelöst", erinnerte sich Löw.
L.Henrique--PC