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Bundesminister setzen beim Weihnachtsessen auf Tradition und Regionales
Bei den Mitgliedern der Bundesregierung kommen zu Weihnachten sowohl traditionelle Gerichte als auch lokale Spezialitäten auf den Tisch. "Wir feiern Weihnachten im engsten Familienkreis: mit meiner Mutter, meinem Mann und meinem kleinen Sohn", sagte beispielsweise Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) der "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe). "Zu essen gibt es an Heiligabend traditionell selbst gemachten Kartoffelsalat, am ersten Weihnachtstag Gans und am zweiten Weihnachtstag Zwiebelrostbraten."
Für Familienministerin Lisa Paus (Grüne) gehört zu Weihnachten nach eigenen Angaben unbedingt ein klassischer Nachtisch aus ihrer westfälischen Heimat: "Selbst gekochter Vanillepudding, verfeinert mit einem Schuss Rum, Schlagsahne und Schokostreuseln - für die Kinder natürlich ohne Rum. Das nennt sich Herrencreme".
Auch Bauministerin Klara Geywitz (SPD) setzt auf Heimatgefühle: "Bei mir gibt es Heiligabend - vollkommen überraschungsfrei für eine Brandenburgerin - Kartoffelsalat und Würstchen." Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte der "Bild"-Zeitung: "Heiligabend, nach dem Gottesdienst und der Bescherung für meine Kinder, essen wir im engsten Familienkreis mit Freunden Hirschgulasch. Am 1. Weihnachtsfeiertag treffen wir uns im größeren Familienkreis zum Gänseessen. Am 2. Weihnachtsfeiertag verspeisen wir dann die Reste."
Finanzminister Christian Lindner (FDP) sagte seinerseits: "Nach diesem besonderen Jahr bleiben meine Frau und ich am Heiligen Abend einmal zu zweit mit Gans und Weihnachtsglanz, danach dann Familie und Freunde."
M.A.Vaz--PC