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Brooke Shields berichtet von Vergewaltigung in jungen Jahren
US-Schauspielerin Brooke Shields ist nach eigenen Worten als junge Frau von einem Vertreter der Filmindustrie vergewaltigt worden. In einem am Freitag (Ortszeit) beim Sundance-Filmfestival vorgestellten Dokumentarfilm mit dem Titel "Pretty Baby: Brooke Shields" berichtet die heute 57-jährige Shields, sie habe den ihr bereits vorher bekannten Mann kurz nach ihrem College-Abschluss zu Gesprächen über ein Casting getroffen.
Anschließend habe der Mann sie mit in sein Hotel genommen, um ihr angeblich von seinem Zimmer aus ein Taxi zu rufen. Stattdessen sei er ins Badezimmer gegangen, nackt zurückgekehrt und habe sie angegriffen. "Es war wie ein Ringen. Ich hatte Angst, mir würde die Luft abgewürgt", schildert die Schauspielerin in dem Film. Aus Angst habe sie sich kaum gewehrt, sondern sei erstarrt. "Ich dachte nur 'bleib am Leben und raus hier'".
Nach dem Vorfall habe sie ihren Freund und Sicherheitschef Gavin de Becker angerufen, der ihr sagte, bei dem Angriff handele es sich um eine Vergewaltigung. Sie habe das nicht wahrhaben wollen und bis heute nie öffentlich darüber gesprochen.
Die Schilderung spiegelt Vorfälle wider, die zahlreiche prominente Hollywood-Schauspielerinnen in den vergangenen Jahren im Zuge der MeToo-Affäre um den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein öffentlich gemacht hatten.
Shields war in den 80er Jahren als Jugendliche durch den Film "Die blaue Lagune" berühmt geworden. Schon mit elf Jahren spielte sie zudem in "Pretty Baby" eine kindliche Prostituierte.
M.Gameiro--PC