-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
Antikriegsfilm "Im Westen nichts Neues" für neun Oscars nominiert
Das Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" ist als erster deutscher Film der Geschichte für einen Oscar als bester Film nominiert worden. Die Netflix-Produktion von Regisseur Edward Berger wurde am Dienstag gleich in neun Kategorien für den begehrtesten Filmpreis der Welt nominiert und geht damit als einer der Favoriten in das diesjährige Oscar-Rennen.
Nominiert wurde die Neuverfilmung des gleichnamigen Antikriegsromans von Erich Maria Remarque aus dem Jahr 1928 auch als bester internationaler Film, wie bei einer Zeremonie in Los Angeles verkündet wurde. Weitere Nominierungen gab es für die beste Kamera, den besten Ton, die beste Filmmusik, das beste adaptierte Drehbuch, das beste Szenenbild, die besten visuellen Effekte sowie das beste Make-Up und die besten Frisuren.
Die neun Nominierungen - und die Nominierung für den Hauptpreis - sind ein historischer Erfolg für einen deutschen Film.
Elf und damit die meisten Nominierungen erhielt die Science-Fiction-Abenteuerkomödie "Everything Everywhere All At Once" des Regie-Duos Daniel Kwan und Daniel Scheinert. Neun Nominierungen erhielt neben "Im Westen nichts Neues" auch die irische Tragikomödie "The Banshees of Inisherin". Die Filmbiografie "Elvis" von Regisseur Baz Luhrmann wurde acht Mal nominiert, Steven Spielbergs autobiografischer Film "Die Fabelmans" sieben Mal.
Für den Oscar als bester Spielfilm wurden neben "Im Westen nichts Neues" auch "Avatar: The Way of Water", "The Banshees of Inisherin", "Elvis", "Everything Everywhere All at Once", "Die Fabelmans", "Tár", "Top Gun: Maverick", "Triangle of Sadness" und "Die Aussprache" ("Women Talking") nominiert.
Chancen auf den begehrten Regie-Oscar haben die Regisseure Spielberg, Kwan und Scheinert, Martin McDonagh für "The Banshees of Inisherin", Todd Field für "Tar" und Ruben Östlund für "Triangle of Sadness". Als beste Hauptdarstellerin nominiert wurden unter anderem Cate Blanchett für "Tar" und Ana de Armas für "Blonde", als bester Hauptdarsteller unter anderem "Elvis"-Star Austin Butler und Colin Farrell für "The Banshees of Inisherin". Die 95. Oscars werden am 12. März in Hollywood verliehen.
"Im Westen nichts Neues" war erst vor wenigen Tagen 14 Mal für die britischen Bafta-Awards nominiert wurden. Das bildgewaltige Drama schildert die Erlebnisse eines jungen deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg. Es gab bereits eine US-Verfilmung des Romans von Remarque, die 1930 den Oscar für den besten Film gewann. In der deutschen Version spielt der Schauspieler Felix Kammerer die Hauptrolle.
In der Oscar-Geschichte haben bislang drei deutsche Filme einen Oscar als bester internationaler Film gewonnen: Das Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck im Jahr 2007, Caroline Links Emigranten-Geschichte "Nirgendwo in Afrika" im Jahr 2003 und Volker Schlöndorffs "Die Blechtrommel" im Jahr 1980.
Für den Hauptpreis als bester Film wurde noch nie eine deutsche Produktion nominiert. 2020 hatte mit der südkoreanischen Tragikomödie "Parasite" erstmals ein fremdsprachiger Film den Oscar für den besten Film des Jahres gewonnen.
F.Carias--PC