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Neun Menschen beim Grillen in Wohnhaus in Bonn verletzt
In Bonn sind neun Menschen beim Grillen in einem Wohnhaus verletzt worden. Sie erlitten in der Nacht zum Montag durch den in einem geschlossenen Raum betriebenen Holzkohlegrill Kohlenmonoxidvergiftungen und kamen zur Behandlung in Krankenhäuser, wie die Feuerwehr in Bonn am Montag berichtete.
Zwei Menschen begaben sich demnach eigenständig in eine Bonner Klinik, die daraufhin die Einsatzkräfte informierte. Als die Feuerwehr an dem Wohnhaus eintraf, war in dem Gebäude noch Kohlenstoffmonoxid nachweisbar. Sieben weitere Bewohner, darunter sechs Kinder, wurden zur Behandlung in eine Klinik nach Düsseldorf gebracht.
Die Feuerwehr wies erneut auf die Gefahren des Atemgifts hin. Da Kohlenmonoxid geruchlos ist, wird es durch Menschen nicht wahrgenommen. Nach wenigen Atemzügen, insbesondere innerhalb geschlossener Räume, würden schwere Vergiftungserscheinungen ausgelöst. Die Benutzung von Grills in geschlossenen Räumen, aber auch in Garagen und Wintergärten, sei daher "ein absolutes Tabu". Erst vergangene Woche war im ostfriesischen Aurich ein Mann beim Grillen im Keller eines Mehrfamilienhauses ums Leben gekommen.
E.Ramalho--PC