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Bret Easton Ellis blickt "voller Bedauern" zurück
Der Autor von "American Psycho", Bret Easton Ellis, trauert vergangenen Zeiten hinterher. "Die Buchkultur ist nicht mehr im Zentrum des öffentlichen Lebens wie damals, als ich aufwuchs", sagte der 59-jährige US-Schriftsteller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). Auch das Erzählkino sterbe. "Die Dinge, die wir liebten, verlieren an Bedeutung."
"Ich bin voller Bedauern und Nostalgie darüber. Nichts, was Bücher und Filme ersetzt hat, ist besser", sagte Ellis weiter. "Drei Stunden TikTok verglichen mit 'Apokalypse Now'? Wollt ihr mich verarschen?!" Er selbst habe sich vom Romanschreiben abgewandt und auf Drehbücher, Podcasts und Essays konzentriert. Sein aktueller Roman "The Shards" ist sein erster seit 13 Jahren.
B.Godinho--PC