-
Mit Fahne und Oilers-Koffern: Draisaitl in Mailand gelandet
-
Toyota erhöht Gewinnprognose - und ernennt neuen Chef
-
14-Jähriger an See in Dormagen getötet: Kind als Tatverdächtiger ermittelt
-
Grüne organisieren Verfassungsbeschwerden in Karlsruhe gegen Bundeshaushalt 2025
-
Atomgespräche zwischen den USA und Iran beginnen in Oman
-
Umfrage: Brombeer-Koalition in Thüringen weiter ohne Mehrheit
-
Kanada streicht Vorgabe von 100 Prozent E-Autos bei Neuwagen bis 2035
-
"Nur 30 Minuten": St. Brown träumt vom Heim-Super-Bowl
-
"Politbarometer": Große Mehrheit glaubt nicht an Friedensbereitschaft Putins
-
Bericht: Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer - Scharfe Kritik der Linken
-
Industrieproduktion im Dezember gesunken - aber Produktionsplus im Quartal bleibt
-
Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg steht still
-
"Politbarometer": Große Mehrheit lehnt Vorwurf von zu wenig Arbeit deutlich ab
-
Deutsche Exporte 2025 leicht gestiegen - Ausfuhren in USA stark gesunken
-
Olympia: Italien fiebert Eröffnungsfeier entgegen
-
Havanna erklärt sich zu Gesprächen mit Washington bereit - USA erhöhen Hilfszahlungen
-
Saudis verwarnen Ronaldo
-
Irans Außenminister fordert vor Gesprächen mit den USA "gegenseitigen Respekt"
-
NBA: Orlando wieder erfolgreich
-
Trump startet nach ihm benanntes Regierungsportal für günstigere Medikamente
-
Parlamentswahl in Japan: Sieg der Konservativen von Regierungschefin Takaichi erwartet
-
Vor Olympia: Stützle führt Ottawa zum Sieg
-
Baumann von ter-Stegen-Verletzung angefasst: "Fühle extrem mit"
-
Rams-Quarterback Stafford MVP der NFL
-
Hunderte Menschen demonstrieren gegen Kahlschlag bei der "Washington Post"
-
Sicherheitspolitiker fordern deutsche Ermittlungen zum Fall Epstein
-
Strafmaßverkündung gegen Hongkonger Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai für Montag angesetzt
-
Atomgespräche zwischen den USA und Iran im Oman
-
Ex-Bundesaußenministerin Baerbock lehnt Boykott der Fußball-WM in den USA ab
-
Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen
-
Havanna erklärt sich zu Gesprächen mit Washington "ohne Druck" bereit
-
Pentagon-Chef Hegseth bleibt Nato-Verteidigungsministertreffen fern
-
Steigende Ausgaben schicken Aktienkurs von Amazon auf Talfahrt
-
Venezuelas Parlament bringt Amnestiegesetz auf den Weg
-
OpenAI-Rivale Anthropic bringt neue Version von KI-Modell Claude heraus
-
Trump für neuen Atomwaffenvertrag mit Russland
-
Nordrhein-westfälischer Arzt erzielt Teilerfolg mit Klage gegen Abtreibungsverbot
-
Betrieb am Berliner Flughafen BER wegen Eisregen "im Prinzip eingestellt"
-
Trump unterstützt Orban vor Wahl in Ungarn im April
-
Überschwemmungen in Portugal werfen Schatten auf Präsidentenstichwahl
-
Danone weitet Rückruf von Babynahrung wegen möglicher Verunreinigung mit Giftstoff aus
-
Trump: Brauche Wahlsiege "für mein Ego"
-
Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi: USA und Russland nehmen Militärdialog wieder auf
-
Mehrere Unfälle wegen Glätte auf Autobahn 10 in Brandenburg - 19 Verletzte
-
"Deutschlandtrend": SPD legt auf 15 Prozent zu - Union weiter vorne
-
Zwei Chinesen in Frankreich wegen Spionage angeklagt
-
Merz würdigt Golfstaaten bei Reise als "zuverlässige Kooperationspartner"
-
Kreise: Macrons Berater bemüht sich in Moskau um Gespräche mit Putin
-
Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich
-
Rechnungshof sieht Milliardenverschwendung bei Gesetz für schnellere Arzttermine
Bauernverbände: Inflation bei Tierwohlabgabe berücksichtigen
Bauernverbände haben die Pläne für eine Verbrauchsteuer auf Fleischprodukte begrüßt und Vorstellungen über die Höhe geäußert. "Eine Tierwohlabgabe ist notwendig, um die Stallumbauten und den höheren Aufwand für die Tierhaltung mitzufinanzieren", sagte der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Martin Schulz, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag. "Wenn wir den Umbau der Tierhaltung wollen und weiterhin Fleisch aus Deutschland essen wollen, kommen wir an diesem Weg nicht vorbei."
Empfehlungen für eine Tierwohlabgabe hatte eine Kommission unter dem Vorsitz des einstigen Landwirtschaftsministers Jochen Borchert schon Anfang 2020 vorgelegt. Schulz sagte nun: "Die Höhe sollte sich am Vorschlag der Borchert-Kommission plus Inflationszuschlag orientieren. Das bedeutet in der Endstufe mindestens 40 Cent pro Kilo Fleisch." Für die Umbauten und bessere Tierhaltung würden die Bauern vier Milliarden Euro pro Jahr benötigen, und dies über die nächsten 20 Jahre.
Auch der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, forderte einen Aufschlag im Vergleich zu den Vorschlägen der Borchert-Kommission. "Die Borchert-Kommission hatte für den Umbau der gesamten Tierhaltung seinerzeit konkrete Vorschläge gemacht", sagte er den Funke-Zeitungen. "Da diese Vorgaben im Zuge des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes mittlerweile noch erhöht worden sind und wir zusätzlich inflationsbedingte Kostensteigerungen haben, bedarf es hier einer Neukalkulation."
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) forderte derweil, dass eine Tierwohlabgabe an Bedingungen geknüpft und zeitlich begrenzt werden müsse. "Verbraucher und Verbraucherinnen müssen sich darauf verlassen können, dass der Aufpreis, den sie zahlen, auch an der richtigen Stelle ankommt", sagte vzbv-Chefin Ramona Pop den Funke-Zeitungen. "Die Zahlungen sollten daher nur an die Landwirte und Landwirtinnen gehen, die nachweislich für mehr Tierwohl in ihren Ställen sorgen."
Die Tierwohlabgabe dürfen zudem nicht zu einer dauerhaften finanziellen Belastung für Verbraucher werden. "Die Abgabe ist sinnvoll, um den Umbau der Tierhaltung zu unterstützen, allerdings zeitlich beschränkt", sagte Pop. "Langfristig müssen sich am Markt kostendeckende Preise bilden."
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hatte Eckpunkte für eine Verbrauchsteuer auf Fleischprodukte vorgelegt. Das Konzept für den sogenannten Tierwohlcent wurde vom Ernährungsministerium an die Ampel-Fraktionen verschickt. Özdemir selbst hat wiederholt für eine Abgabe auf Fleisch und Fleischprodukte geworben, aus deren Einnahmen Landwirte beim Umbau ihrer Ställe unterstützt werden sollen. Es handle sich um nur "wenige Cent pro Kilo mehr", sagte der Grünen-Politiker Mitte Januar im Bundestag.
P.Mira--PC