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Schauspieler Harald Krassnitzer fremdelt mit Weihnachten
Der österreichische Schauspieler Harald Krassnitzer hat seine liebe Not mit Weihnachten. "Man ist an diesen Tagen immer genötigt, bestimmte Dinge einzuhalten, dass man den eigentlichen Anlass völlig aus den Augen verliert", sagte der 64-jährige "Tatort"-Kommissar der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagausgabe).
"Dann schafft man am Abend vor lauter Erschöpfung gerade noch ein Glas Wein und denkt: Wie absurd, die stillste Zeit im Jahr und du bist völlig streichfähig", fügte er hinzu. Und dann gehe es nach den Weihnachtstagen schon aufs nächste Ziel Silvester zu.
Er und seine Frau, die Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer, hätten daher Weihnachten über die Jahre so reduziert, "dass wir es mögen". "Wir treffen uns mit Menschen, die wir mögen, kochen gemeinsam, sitzen da, quatschen und machen kein großes Brimborium", berichtete der Schauspieler. Geschenke erhielten nur Leute, die sie wirklich brauchten.
Krassnitzer ist dem Publikum vor allem durch die Fernsehserie "Der Bergdoktor" und die Rolle des "Tatort"-Polizisten Moritz Eisner bekannt, die er seit 1999 verkörpert.
N.Esteves--PC