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Gericht in London urteilt im Berufungsprozess um Polizeischutz für Prinz Harry
Das Berufungsgericht in London fällt am Freitag sein Urteil in dem Prozess um die Forderung des britischen Prinzen Harry nach umfassendem Polizeischutz bei seinen Heimatbesuchen. Das britische Innenministerium hatte Harry nach dem Rückzug des Prinzen von seinen royalen Pflichten und seiner Übersiedlung in die USA im Jahr 2020 den Polizeischutz entzogen. Die Entscheidung wurde bereits zwei Mal vor Gericht bestätigt.
Der jüngere Sohn von König Charles III. fordert, bei seinen Heimatbesuchen weiterhin den gleichen hohen Schutz zu erhalten wie die übrigen Mitglieder des Königshauses. Bei dem Prozess wiesen die Anwälte Harrys auf Drohungen des Terrornetzwerks Al-Kaida und "eine gefährliche Verfolgungsjagd mit Paparazzi in New York" hin. Der Prinz hatte zudem angegeben, dass die mangelnde Sicherheit seine Heimatbesuche einschränke. Harry und seine Frau, die frühere US-Schauspielerin Meghan Markle, hatten sich 2020 im Streit mit dem Königshaus zurückgezogen und leben mit ihren Kindern Archie und Lilibet in Meghans Heimat Kalifornien.
T.Resende--PC