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Aufsichtsbehörde spricht Prinz Harry von Mobbing-Vorwurf frei
Eine britische Behörde hat Prinz Harry vom Vorwurf des Mobbings bei einer zu Ehren seiner verstorbenen Mutter Diana gegründeten afrikanischen Aids-Stiftung freigesprochen. Nach monatelanger Untersuchung kam die Stiftungs-Aufsichtsbehörde in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht zu dem Schluss, dass es "keine Hinweise auf verbreitetes oder grundlegendes Mobbing und Belästigungen einschließlich Frauenfeindlichkeit und Feindlichkeit gegenüber schwarzen Frauen" bei der Wohltätigkeitsorganisation Sentebale gebe.
Die Stiftung übte gleichzeitig Kritik daran, dass die Stiftungsgründer Prinz Harry sowie Prinz Seeiso von Lesotho auf der einen Seite und die heutige Stiftungs-Vorsitzende Sophie Chandauka auf der anderen Seite einen internen Streit an die Öffentlichkeit getragen hätten. Dies habe dem Ruf von Sentebale "schwer geschadet".
Ende März hatten sich Prinz Harry und Prinz Seeiso im Streit aus der Stiftung zurückgezogen, nachdem deren Vorsitzende Chandauka sich geweigert hatte, von ihrem Posten zurückzutreten. Chandauka warf Harry daraufhin öffentlich "Mobbing" vor.
Harry hatte Sentebale vor fast 20 Jahren zu Ehren seiner bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Mutter Diana zusammen mit dem Prinzen von Lesotho gegründet, um Menschen mit HIV und der Immunschwächekrankheit Aids in dem südafrikanischen Königreich und später auch in Botsuana zu helfen.
Die Stiftungs-Aufsichtsbehörde wies Sentebale am Mittwoch an, Probleme bei der internen Organisation wie etwa unklare Zuständigkeiten in der Hierarchie anzugehen.
A.Seabra--PC