-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
Drei Tote bei Protesten in Indonesien - Demonstranten zünden Rathaus an
Bei Unruhen in der Stadt Makassar im Osten Indonesiens sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Demonstranten warfen Molotow-Cocktails, zündeten Fahrzeuge an, stürmten das Rathaus und setzten es in Brand, wie Rahmat Mappatoba, ein Beamter der Stadtverwaltung, der Nachrichtenagentur AFP am Samstag mitteilte. Bei dem Brand im Rathaus seien drei Menschen ums Leben gekommen, die in dem Flammen eingeschlossen wurden, fügte er hinzu.
Bei zwei der Toten handelte es sich demnach um Mitarbeiter des Rathauses. Mindestens vier Menschen wurden zudem verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Ausschreitungen seien schlimmer als erwartet gewesen, sagte Mappatoba. "Normalerweise werfen Demonstranten bei Protesten nur Steine oder verbrennen Reifen vor dem Büro. Sie stürmen niemals das Gebäude oder zünden es an", sagte er weiter. Das Feuer konnte inzwischen gelöscht werden.
Am Freitag war es in mehreren großen Städten des Landes, darunter auch die Hauptstadt Jakarta, zu Protesten gekommen. Auslöser waren zuvor verbreitete Aufnahmen, die zeigten, wie ein Motorradfahrer bei einer früheren Kundgebung von einem Polizeiauto überfahren wurde. Die Kundgebung richtete sich gegen Niedriglöhne und vermeintlich üppige Vergünstigungen für Abgeordnete.
Die Proteste und Ausschreitungen sind die heftigsten seit dem Amtsantritt von Präsident Prabowo Subianto im vergangenen Oktober. Er hatte unter anderem kostenlose Mahlzeiten in Schulen eingeführt, um gegen die Mangelernährung bei Kindern vorzugehen. Um teure Programme wie diese zu finanzieren, wurde in anderen Bereichen gekürzt, was zu Protesten geführt hatte.
R.J.Fidalgo--PC