-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
Kinderhilfswerk und Unicef rufen zu stärkerer Beachtung von Kinderrechten auf
Anlässlich des Weltkindertages am 20. September haben das Deutsche Kinderhilfswerk und das UN-Kinderhilfswerk Unicef Deutschland am Freitag Politik und Gesellschaft aufgerufen, die in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte der Kinder vollständig umzusetzen. Dafür müssten diese aktiv in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden, auch in der internationalen Zusammenarbeit Deutschlands.
"Der bröckelnde gesellschaftliche Zusammenhalt, eine veränderte Lebenswelt, die sich immer mehr in digitalen Räumen vollzieht, sowie globale Krisen schmälern die Zukunftschancen der Kinder weltweit und nehmen ihnen die Möglichkeit, ihre Stimme zu erheben", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Kritisiert wurden darin auch die globalen Kürzungen in der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, denn diese "wirken sich gravierend auf die Lebensbedingungen von Kindern weltweit aus".
Auch für Deutschland fordern die beiden Organisationen, Kinderrechten mehr Geltung zu verschaffen. Konkret verlangt werden eine Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, entschiedene Maßnahmen gegen die Kinderarmut und ein verstärkter Ausbau der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen. Dies sei "entscheidend für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und den Schutz unserer Demokratie".
Gemeinsam mit den beiden Organisationen setzten Kinder und Jugendliche am Freitag den Angaben zufolge vor dem Brandenburger Tor in Berlin ein unübersehbares Zeichen für Kinderrechte. Präsentiert wurde dort demnach ein "Haus der Kinderrechte", errichtet aus einer Auswahl bunter Kinderrechte-Bausteine aus mehr als tausend eingesandten Forderungen und Wünschen junger Menschen aus ganz Deutschland.
Gefordert wurden dort "Schutz vor Gewalt, das Recht auf Bildung, das Recht auf Beteiligung" sowie eine Politik, "die Kinderrechte stärker beachtet". "Kinderrechte sind nicht verhandelbar", hieß es zudem. Der Weltkindertag geht auf eine Empfehlung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1954 zurück.
X.M.Francisco--PC