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Jimmy Kimmel bei Rückkehr seiner Late-Night-Show: Absetzung war "anti-amerikanisch"
Die auf Druck der US-Regierung vorübergehend abgesetzte Late-Night-Show des bekannten US-Moderators Jimmy Kimmel ist wieder auf Sendung gegangen. Das Vorgehen der US-Regierung, "einen Comedian zum Schweigen zu bringen, den der Präsident nicht mag, ist anti-amerikanisch", sagte Kimmel im Eröffnungsmonolog der Sendung am späten Dienstagabend (Ortszeit). Der Moderator würdigte zudem den öffentlichen Sturm der Entrüstung. Zahlreiche Hollywoodstars und Filmgrößen hatten sich nach der Absetzung der Show solidarisch mit Kimmel gezeigt.
Kimmel hatte der US-Regierung vorgeworfen, sich die Ermordung des Aktivisten Charlie Kirk politisch zunutze zu machen. Nach einer Drohung der Trump-nahen Medienaufsichtsbehörde FCC mit einem Lizenzentzug für ABC verkündete der Sender in der vergangenen Woche das Aus für Kimmels Show auf "unbestimmte Zeit", was US-Präsident Donald Trump als "großartige Nachricht" bezeichnete. Am Montag erklärte der Mutterkonzern Disney dann, die Show am Dienstag fortzusetzen.
Trump hatte die Rückkehr von Kimmels Late-Night-Show kurz vor der Sendung kritisiert. In einem Beitrag in seinem Onlinedienst Truth Social machte Trump Kimmel nieder und warf dem Sender ABC mit Blick auf die Demokratische Partei vor, "zu 99 Prozent positiven demokratischen Müll" zu senden. Trump deutete außerdem an, er könnte gegen ABC vorgehen.
P.Sousa--PC