-
EU-Kommission weist neue "Zensur"-Vorwürfe aus Washington scharf zurück
-
Nach Anfeindungen: Trump empfängt Kolumbiens Präsidenten Petro
-
Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe
-
Nato hat mit Planung für Arktis-Mission "Arctic Sentry" begonnen
-
Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"
-
Epstein-Skandal: Britischer Ex-Botschafter Mandelson gibt Sitz im Oberhaus ab
-
Ski-Star Kilde verzichtet auf Olympiastart
-
Steigende Armutsgefährdung: Forderungen nach Stärkung des Sozialstaat
-
Trotz Kreuzbandriss: Vonn will bei Olympia starten
-
Bund will mit milliardenschwerem Tennet-Einstieg Ausbau der Stromnetze absichern
-
Riera hat klare Vorstellungen: "Ich glaube an meine Ideen"
-
Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros
-
HSV: Dompé bleibt suspendiert - Omari fest verpflichtet
-
Schutz vor sexueller Belästigung in Deutschland oft geringer als im Rest Europas
-
Neue heftige Angriffe: Rutte bezweifelt in Kiew Friedenswillen Moskaus
-
Nagelsmann sichert ter Stegen Unterstützung zu
-
Staatshilfen: EU-Kommission ermittelt gegen Windturbinen-Hersteller aus China
-
Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Inhaftierung Nawalnys
-
Iran-USA-Konflikt: Peseschkian beauftragt Außenminister mit Verhandlungen
-
Bund beteiligt sich mit 3,3 Milliarden Euro an Netzbetreiber Tennet
-
16.000 illegale Lieferungen nach Russland: Fünf Verdächtige in Untersuchungshaft
-
Luftalarm während Besuches von Nato-Generalsekretär Rutte in Kiew
-
Olympia: Weikert leitet Evaluierungskommission
-
"Illegale" Werbetaktiken: Ryanair verliert vor Gericht in Belgien
-
Staatsanwaltschaft will im Le-Pen-Prozess Kandidaturverbote fordern
-
Olympia: Sporthilfe schüttet 30.000 Euro für Gold aus
-
Rutte: Russische Angriffswelle auf Kiew bezeugt "keine ernsthaften Friedensbemühungen"
-
Statistik: Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland gestiegen
-
Zwei Festnahmen nach versuchter Sabotage an Marineschiffen in Hamburg
-
Sohn von Norwegens Kronprinzessin weist Vergewaltigungsvorwürfe vor Gericht zurück
-
Australischer Junge schwimmt vier Stunden im Meer und rettet abgetriebene Familie
-
Ehepaar Clinton will in Epstein-Affäre nun doch vor US-Kongress aussagen
-
Merz würdigt Rolle von Karnevalisten für den Zusammenhalt
-
Kreml: Indien hat bislang nichts zu möglichem Verzicht auf russisches Öl erklärt
-
Regierung sieht bei AfD-Jugend Kontinuität zu rechtsextremistischer Vorgängerin
-
Betrug mit Diesel-Wasser-Mischung: Schadenersatz in Millionenhöhe in Niedersachsen
-
Aus Sicherheitsgründen: China verbannt versenkbare Autotürgriffe
-
KI-Pornobilder: Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören
-
Fusion von KI-Firma xAI mit SpaceX: Musk will Datenzentren im Weltall schaffen
-
Winter-Ausgaben: Bundesliga sparsamer als Konkurrenz
-
Studie: Tarifbeschäftigte entscheiden sich eher für mehr Zeit als für mehr Geld
-
Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah: Zwölf Menschen nach Ägypten eingereist
-
"Playboy"-Umfrage: Stress und schlechte Nachrichten sorgen für Sex-Flaute
-
Russland-Frage: Heftige Kritik an Infantino
-
Vergewaltigungsprozess gegen Sohn von Norwegens Kronprinzessin begonnen
-
Wirtschaftsweise Grimm offen für Sparvorschläge von CDU-Wirtschaftsrat
-
Ministerin: Monumentales Weltkriegs-Mahnmal in Kiew bei russischem Angriff beschädigt
-
Reporter ohne Grenzen: 55 Angriffe auf Journalisten 2025 in Deutschland
-
Erneute russische Angriffe auf Kiew: 1100 Wohnhäuser ohne Heizung
-
Statistikbehörde: Mehr als 13 Millionen Menschen sind armutsgefährdet
Im Beisein von Witwe und Sohn: Harald-Juhnke-Platz in Berlin eingeweiht
Mit einer Gesangseinlage von Schauspieler Ben Becker, einer Rede von Berlins Regierendem Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) und im Beisein von Witwe und Sohn des Entertainers ist in Berlin der Harald-Juhnke-Platz eingeweiht worden. "Es gibt ganz wenige Menschen, die es so doll verdienen wie er, einen eigenen Platz in Berlin zu haben", sagte Wegner vor der Enthüllung des Straßenschilds am Kurfürstendamm unter den Augen hunderter Schaulustiger am Montag. Mit dem Platz setze die Stadt ein sichtbares Zeichen, um Juhnkes einzigartiges Lebenswerk zu würdigen.
An der Einweihung des Platzes nahmen neben Juhnkes Witwe Susanne und seinem Sohn Oliver auch ehemalige Wegbegleiter des Entertainers, Sängers und Schauspielers teil. Dazu zählten etwa der Schauspieler und Kabarettist Dieter Hallervorden, die Schauspielerin Barbara Schöne oder die Sängerin Dagmar Frederic.
Becker, der nach eigenen Angaben von der Witwe persönlich um einige Worte gebeten worden war, erzählte in einem eigens für die Zeremonie auf dem Platz errichteten Zelt eine Anekdote von einem gemeinsamen Dreh für eine ZDF-Serie in den 90er Jahren. Eigentlich sei Juhnke zum Dreh immer pünktlich gekommen, "natürlich mit Limousine und Fahrer".
Doch eines Tages habe sich der Schauspieler ein wenig verspätet und berichtet, er habe den "Hausfrauen am Kottbusser Tor mit Burka und Kopftuch" noch "Singin' in the Rain" vorgesungen und Autogramme verteilt - bei strahlendem Sonnenschein. "Wenn Sie mich fragen, hätte man auch das Kottbusser Tor nach Harald Juhnke benennen können", sagte Becker augenzwinkernd. Anschließend performte der 60-Jährige Juhnkes Lied "Barfuß oder Lackschuh".
Juhnke wurde 1929 geboren und wuchs im Stadtteil Wedding auf. Er sang, spielte in vielen Filmen und Theaterstücken mit und moderierte verschiedene Unterhaltungsshows im Fernsehen. Wegen seiner Alkoholerkrankung, die er niemals vollständig überwand, geriet er immer wieder in die Schlagzeilen. Im April 2005 starb Juhnke im Alter von 75 Jahren in Berlin.
Dass 20 Jahre nach seinem Tod der Platz an der Kreuzung zwischen Kurfürstendamm, Uhland- und Grolmannstraße nach Juhnke benannt werde, sei vor allem seiner Witwe, seinem Sohn und seinem früheren Manager Peter Wolf zu verdanken, sagte Wegner. Nun werde in Sichtweite der Ku'damm-Bühnen an Juhnke erinnert, wo er einst unvergessliche Theaterabende gestaltet habe. Damit wolle die Stadt ihre enge Verbundenheit und Dankbarkeit gegenüber Juhnke zeigen.
Juhnke habe die Kultur seit den 50er Jahren geprägt, in Berlin und darüber hinaus, sagte Wegner. Über Jahrzehnte habe er die Menschen unterhalten, "mit Witz, Charme und seiner unvergleichlichen Lässigkeit". "Dabei ist er immer einer von uns geblieben, ein Berliner mit Herz, Humor und Berliner Schnauze."
P.Mira--PC