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"Harry Potter"-Autorin Rowling: Emma Watson ist in Transgender-Fragen "ignorant"
Die britische Autorin der weltberühmten "Harry Potter"-Romane, J.K. Rowling, hat die britische Schauspielerin Emma Watson als "ignorant" in Transgender-Fragen bezeichnet. "Emma hat so wenig Erfahrung im echten Leben, dass sie sich nicht bewusst ist, wie ignorant sie ist", erklärte Rowling am Montag im Onlinedienst X.
Watson, die in den "Harry Potter"-Verfilmungen die Figur der Hermine Granger darstellt, hatte Rowling in der Vergangenheit für ihre Ansichten kritisiert. Der 60-jährigen Rowling wird schon seit Jahren Transfeindlichkeit vorgeworfen. Die Äußerungen der Autorin führten zu einem Zerwürfnis mit einigen Stars der "Harry Potter"-Filme, neben Watson auch Hauptdarsteller Daniel Radcliffe.
Rowling erklärte nun auf X, Watson habe durch ihre schon in jungen Jahren erlangte Berühmtheit kein ausreichendes Verständnis von der Tragweite der Transgender-Thematik.
Sie selbst sei mit 14 Jahren noch keine Multimillionärin gewesen, schrieb die Bestseller-Autorin über ihre eigene Person. "Ich verstehe daher durch meine Lebenserfahrungen, was die Zerstörung von Frauenrechten, an der sich Emma so enthusiastisch beteiligt hat, für Frauen und Mädchen ohne ihre Privilegien bedeutet". Watson werde "nie in ein gemischtes Krankenhauszimmer verlegt" werden oder sich in der "gemischten Umkleidekabine" eines öffentlichen Schwimmbads umziehen müssen.
Rowling äußerte sich nach eigenen Angaben zum jetzigen Zeitpunkt zu Watsons Aussagen, weil die Schauspielerin in der vergangenen Woche verkündet hatte, die Autorin nach wie vor zu lieben und wertzuschätzen. Dies sei "eine Kehrtwende, die sie vermutlich vollzogen hat, weil sie bemerkt hat, dass eine lautstarke Verurteilung meiner Person nicht mehr ganz so angesagt ist wie früher", erklärte Rowling.
S.Caetano--PC