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Tierschützer raten zu Hundemänteln: Oftmals mehr als "modisches Accessoire"
Angesichts fallender Temperaturen raten Tierschützer zu Mänteln zumindest für bestimmte Hunde. Wärmende und wasserabweisende Hundekleidung sei oftmals "ein notwendiger Schutz" und "mehr als bloß ein modisches Accessoire", erklärte die Biologin Sabrina Karl von der Tierschutzstiftung Vier Pfoten am Donnerstag in Hamburg. Dies gelte insbesondere für Welpen, ältere oder kranke Tiere sowie Rassen ohne Unterwolle oder mit kurzen Beinen. Dazu zählten unter anderem Pudel, Dobermann, Dackel, Malteser oder Französische Bulldogge.
Insbesondere bei längeren Spaziergängen ist es laut Stiftung sinnvoll, Tiere mit einem Mantel auszustatten, um möglichen Unterkühlungen sowie Atemwegs- und Hautentzündungen durch nasses Fell vorzubeugen. Besitzer sollten aber auf die richtige Passform achten, betonte Heimtierexpertin Karl. Schlecht sitzende Mäntel könnten scheuern und Bewegungen stören.
Verzichtet werden sollte demnach auf Modelle mit Kapuzen. Sie behinderten die Bewegungsfreiheit und schränkten womöglich die Kommunikations- und Sichtmöglichkeiten ein. Karl riet zudem dazu, das Anziehen der Mäntel mit dem eigenen Tier "kleinschrittig und mit positiver Verstärkung" zu trainieren. Gegebenenfalls brauche dieses auch Zeit für die Gewöhnung.
A.Santos--PC