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Kampf gegen alles "Woke": US-Außenminister Rubio fordert Abkehr von Schriftart Calibri
Im Kampf gegen alles vermeintlich "Woke" hat die US-Regierung ein neues Ziel ins Visier genommen: Schriftarten. In einer internen Mitteilung mit dem Titel "Rückkehr zur Tradition: Times New Roman, Schriftgröße 14, für alle Dokumente des Ministeriums vorgeschrieben", forderte US-Außenminister Marco Rubio sein Ministerium auf, die schnörkellose Schriftart Calibri bei offiziellen Dokumenten abzulegen und zur vor fast 100 Jahren entworfenen Schriftart Times New Roman zurückzukehren, wie die "Washington Post" am Mittwoch (Ortszeit) berichtete.
Die Vorgängerregierung unter Präsident Joe Biden hatte die modernere Schriftart Calibri für offizielle Dokumente eingeführt, die dank ihrer abgerundeten Buchstaben ohne Serifen und des größeren Zeichenabstands als besser lesbar gilt als Times New Roman. Somit ist Calibri für Menschen mit Legasthenie oder Sehbehinderungen besser geeignet. Die Änderung war auf eine Anfrage des Büros für Diversität, Gleichstellung und Inklusion (DEI) innerhalb des Ministeriums zurückgegangen.
Rubio dagegen erklärte, Times New Roman sei "formeller und professioneller" und der Wechsel zu Calibri im Namen der Diversität eine "unnötige" Maßnahme. "Die Ära von DEI ist vorbei", hatte Rubio bereits im vergangenen Monat im Onlinedienst X erklärt.
Am ersten Tag seiner Rückkehr ins Weiße Haus hatte US-Präsident Donald Trump im Januar ein Dekret unterzeichnet, das DEI-Programme in der Bundesregierung für "illegal" erklärte. Trump sagte, diese würden weiße Menschen diskriminieren, vor allem Männer.
G.Teles--PC