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Prinz Harry zu Aussage gegen Boulevardzeitungsverlag vor Gericht in London
Der britische Prinz Harry ist zu seiner Aussage im Prozess gegen den Boulevardzeitungsverlag ANL vor Gericht erschienen. Schaulustige und Journalisten warteten am Mittwoch vor dem Sitz des High Court in London, als der 41-Jährige eintraf. Neben Prinz Harry haben sechs weitere britische Prominente den Verlag wegen illegaler Informationsbeschaffung verklagt.
Zum Prozessauftakt am Montag hatte Harrys Anwalt den Boulevardzeitungen "Daily Mail" und "Mail on Sunday" vorgeworfen, systematisch illegale Mittel eingesetzt zu haben, um an Informationen über den jüngeren Sohn von König Charles III. zu gelangen. Die Verletzung seiner Privatsphäre habe Prinz Harry "unglaublich paranoid" gemacht.
Zu den Klägern gehören neben Prinz Harry unter anderen Popstar Elton John und dessen Ehemann David Furnish sowie die Schauspielerinnen Elizabeth Hurley und Sadie Frost. Sie werfen dem Verlag ANL unter anderem vor, Privatdetektive angeheuert zu haben, um Autos und Wohnungen zu verwanzen sowie illegal private Telefongespräche abzuhören. Zudem hätten die Detektive falsche Identitäten angegeben, um an medizinische Unterlagen zu gelangen.
A.Seabra--PC