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Spanische Justiz weist Missbrauchsklage gegen Julio Iglesias ab
Die spanische Justiz hat eine Klage gegen Schlagersänger Julio Iglesias wegen Vorwürfen der sexuellen Gewalt aus formalen Gründen abgewiesen. Mangels Zuständigkeit seien die Vorermittlungen in dem Fall eingestellt, erklärte die Staatsanwaltschaft in Madrid am Freitag.
Eine frühere Hausangestellte und eine Physiotherapeutin hatten Iglesias in einer Anfang des Monats eingereichten Klage sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Der 82-Jährige weist die Vorwürfe zurück.
Da die vorgeworfenen Taten sich in Iglesias' Anwesen in der Dominikanischen Republik und auf den Bahamas abgespielt haben sollen und weder die Klägerinnen noch der Beklagte in Spanien lebten, seien die spanischen Behörden nicht für eine Strafverfolgung zuständig, erklärte die Staatsanwaltschaft in ihrer Entscheidung.
Iglesias ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Sänger der Welt. In seiner Karriere veröffentlichte er 80 Alben und verkaufte hunderte Millionen von Tonträgern. Der für seine romantischen Balladen bekannte Spanier pflegte ein Image als "Latin Lover" und arbeitete mit US-Stars wie Diana Ross und Stevie Wonder zusammen.
L.Torres--PC