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Mecklenburg-Vorpommern: Wal verfängt sich vor Ostseeküste in Fischernetz
Vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns hat sich am Dienstag ein etwa zehn Meter langer Wal in einem Fischernetz verfangen. Das Tier wurde am Nachmittag nordöstlich der Ortschaft Steinbeck im Landkreis Nordwestmecklenburg von einer Passantin gesichtet, wie die Polizei in Rostock mitteilte. Ein Streifenwagen rückte aus, und Beamte bestätigten die Beobachtung wenig später.
Auch der betroffene Fischer bemerkte laut Polizei, dass sich der Wal in seinem Netz verfangen hatte und holte dieses ein. Dabei sei das Netz durchtrennt worden, so dass der Wal sich seewärts habe bewegen können. Das Tier sei nicht gestrandet und von einem Küstenstreifenboot mit Abstand etwa 35 Minuten begleitet worden. "Es konnte beobachtet werden, dass der Wal zügig schwamm und längere Perioden tauchte", hieß es im Polizeibericht.
Um das Tier hatte sich demnach jedoch eine Leine verfangen. Dies wiederum lege die Vermutung nahe, dass es sich um denselben Wal handeln könnte, der vor einer Woche im Hafen von Wismar gesichtet worden sei, und dass sich die Leine bereits damals an dem Tier verfangen habe, erklärte die Polizei. Weitere Maßnahmen sollten nun mit fachkundigen Stellen abgestimmt werden. Von einer Gefährdung der Schifffahrt sei nicht auszugehen.
L.E.Campos--PC