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Regisseur Wim Wenders bekommt als "Ikone des Weltkinos" Ehren-Lola
Der international erfolgreiche deutsche Regisseur Wim Wenders bekommt den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises. Wenders werde bei der Verleihung der Lolas am 29. Mai "für seine herausragenden Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet", teilte die Deutsche Filmakademie am Dienstag in Berlin mit.
Der Präsident der Filmakademie und Vorsitzende der Ehrenpreisjury, Florian Gallenberger, erklärte zur Begründung, der 80-jährige Wenders sei als Filmemacher "absolut einzigartig" und seit mehr als fünf Jahrzehnten eine "Ikone des Weltkinos". In dieser Zeit habe er deutsche, europäische und US-Filme sowie zuletzt sogar einen japanischen Film gemacht. Wenders habe Spielfilme ebenso wie Dokumentarfilme gemacht, die großartigsten Soundtracks aller Zeiten entstehen lassen und so gut wie jedes Festival gewonnen.
Der 1945 in Düsseldorf geborene Regisseur, Drehbuchautor und Produzent feierte mit "Paris, Texas", "Der Himmel über Berlin" oder "Buena Vista Social Club" große Erfolge, sein japanischer Spielfilm "Perfect Days" über einen als Toilettenreiniger in Tokio arbeitenden Mann war 2024 für Japan für den Oscar nominiert.
E.Borba--PC