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Wal liegt weiter in Wismarer Bucht - Chancen werden laut Expertin nicht besser
Der in der Ostsee verirrte und nun in der Wismarer Bucht liegende Buckelwal zeigt nur noch wenige Reaktionen. "Die Überlebenschancen werden leider nicht besser", sagte Greenpeace-Expertin Franziska Saalmann am Montag im ZDF-"Morgenmagazin" nach einer Beobachtung des Wals von einem Schiff der Wasserschutzpolizei.
Der Wal atme aber weiterhin, sagte Saalmann. Zu schaffen mache dem Tier, dass der Wasserstand in der Ostsee aktuell gesunken ist. "Es wirkt eben so, als wäre er allgemein geschwächt." Noch gebe es Hoffnungen, dass der Buckelwal es schaffen könne. Allgemein sei die Ostsee aber nicht geeignet für Buckelwale. Er müsse "dringend hier raus".
Der Buckelwal irrt seit längerem durch die Ostsee. Die Retter hofften bisher, dass er über die Nordsee zurück in den Atlantik findet, wo er eigentlich heimisch ist. Nachdem der Wal mehrere Tage auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand gestrandet lag und sich erst nach einer Rettungsaktion dort selbst befreien konnte, wurde er Samstag in der Wismarbucht nahe der Insel Walfisch entdeckt. Von dort schaffte er es bisher nicht mehr weg.
Weitere Rettungseinsätze sind zur Zeit nicht geplant, da das Tier sich im Grunde frei bewegen könnte und nicht gestrandet ist. Die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern verhängten ein Sperrgebiet 500 Meter um den Buckelwal herum. Ziel ist, dem Tier die nötige Ruhe zu geben.
J.Pereira--PC