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Medien: Britney Spears begibt sich in Entzugsklinik
Nach ihrer Festnahme wegen Autofahrens unter mutmaßlichem Drogen- oder Alkoholeinfluss hat sich US-Popstar Britney Spears laut Medienberichten in eine Entzugsklinik begeben. Die 44-Jährige habe sich aus freien Stücken zur Behandlung gemeldet, berichteten mehrere US-Medien am Sonntag (Ortszeit). Anfang März war Spears mutmaßlich berauscht am Steuer ihres Autos festgenommen worden und hatte eine Nacht in Polizeigewahrsam verbracht.
Ihr Management hatte anschließend von einem "absolut unentschuldbaren" Vorfall gesprochen und erklärt, Spears werde nun "die richtigen Schritte unternehmen und sich an das Gesetz halten". "Hoffentlich kann dies der erste Schritt in der längst überfälligen Veränderung sein, die in Britneys Leben stattfinden muss", hieß es in einer im März veröffentlichten Erklärung.
Spears war 1998 als Jugendliche mit "Baby One More Time" zum Superstar geworden, es folgten Hits wie "Oops! … I Did It Again" und "Toxic". 2008 wurde die Sängerin wegen psychischer Probleme vorübergehend in eine Klinik zwangseingewiesen und entmündigt.
Ihr Vater Jamie übernahm die Vormundschaft über die Musikerin und kontrollierte damit nicht nur die persönlichen und künstlerischen Belange seiner Tochter, sondern auch ihr Vermögen. Erst Ende 2021 endete die höchst umstrittene Vormundschaft nach langem Rechtsstreit.
In ihrer 2023 erschienenen Biografie "The Woman in Me" hatte Spears angegeben, niemals harte Drogen genommen zu haben. "Ich trank gerne, aber ich habe nie die Kontrolle verloren", schreibt sie. Sie räumte jedoch die Einnahme von Adderall ein, einem zu den Stimulanzien zählenden Medikament zur Behandlung von ADHS.
L.Henrique--PC