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Frachtkahn mit Buckelwal tritt Weg in Richtung offenes Meer an
Der Frachtkahn mit dem Buckelwal, der seit Wochen vor der Ostseeinsel Poel lag, hat seinen Weg in Richtung offenes Meer angetreten. Wie Livebilder zeigten, bewegte sich die sogenannte Barge am Dienstagabend aus der Bucht, in der das Tier zuvor aufgenommen worden war. In dem Kahn soll der Wal aufs offene Meer gebracht und dort in die Freiheit entlassen werden.
Das angeschlagene Tier soll in Richtung Nordsee oder Atlantik geschleppt werden. Bei der von zwei Unternehmern finanzierten Privatinitiative handelt es sich um einen letzten Rettungsversuch für den von Experten schon aufgegebenen Meeressäuger. Viele nicht beteiligte Fachleute lehnen ihn ab, die Behörden dulden ihn aber.
Das Drama um den Wal wird im In- und Ausland mit großer Anteilnahme verfolgt. Der im Atlantik heimische Säuger irrte seit Anfang März vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete mehrfach, zudem verfing er sich in Netzen. Seit vier Wochen lag er in einem Seitenarm der Wismarer Bucht auf Grund.
P.Serra--PC