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Deutscher Benjamin Weber bei Oscars für technische Leistungen prämiert
Bei der diesjährigen Verleihung der Oscars für wissenschaftliche und technische Leistungen ist auch ein Experte aus Deutschland ausgezeichnet worden. Der Ulmer Benjamin Weber wurde am Dienstag (Ortszeit) im Museum der Academy in Los Angeles für die Entwicklung der Software dxRevive prämiert, mit der sich beschädigte Sprachaufnahmen binnen Sekunden in Studioqualität bringen lassen.
Der 1987 geborene Musikinformatiker war 2024 für die Software bereits mit dem US-Fernsehpreis Emmy geehrt worden. Aus diesem Anlass hatte er auf der Website seiner Firma accentize erklärt, die Software sei ursprünglich "ein kleines Hobby-Projekt" gewesen, in das er "unzählige lange Nächte" und "viel Lernen" investiert habe.
Neben Weber wurden 26 weitere Menschen für Leistungen in Bereichen wie Pyrotechnik, visuelle Effekte und Sound-Effekte ausgezeichnet. "Jeder hier im Raum weiß, dass Film-Magie nicht Zauberei ist. Es ist Wissenschaft", sagte der Co-Vorsitzende des Preis-Komitees, Darin Grant, bei der Preisverleihung. "Es ist das Ergebnis unermüdlichen Experimentierens, der Weigerung, den Status quo zu akzeptieren."
Zu den Geehrten gehörten auch Brent Bell, Ian Medwell und der Österreicher Josef Köhler, die bleifreie Pyrotechnik für Gewehrschuss-Effekte entwickelt haben. Die von den diesjährigen Preisträgern entwickelten Neuerungen kamen in Filmen wie "Planet der Affen: Revolution", "Spider-Man: A New Universe" und "Guardians of the Galaxy" zum Einsatz.
F.Santana--PC