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Kreise: Prinz Harry reist ohne Meghan und seine Kinder nach London
Prinz Harry wird in der kommenden Woche nach Angaben aus seinem Umfeld ohne Frau und Kinder nach London reisen. Prinz Harry werde sich ohne seine Ehefrau Meghan und die beiden Kinder Archie und Lilibet in der britischen Hauptstadt aufhalten, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Samstag aus dem Umfeld des Duke of Sussex.
Zuvor war erwartet worden, dass Prinz Harry erstmals seit vier Jahren mit seiner Familie nach Großbritannien reisen würde. Aus dem Umfeld des 41-jährigen Prinzen hieß es nun, dieser werde nicht von Meghan und den Kindern begleitet, wenn er Station in London mache. Der weitere Verlauf der Reise stehe noch nicht endgültig fest, hieß es weiter. Damit blieb unklar, ob die ganze Familie nach Großbritannien reist und Meghan und die Kinder lediglich einen Bogen um die Hauptstadt machen.
Der jüngere Sohn von König Charles III. will in Großbritannien den Startschuss für den Countdown bis zu den Invictus Games im nächsten Jahr geben. Harry hatte die Sportwettkämpfe für verwundete Veteranen im Jahr 2014 ins Leben gerufen. Die Invictus Games 2027 finden vom 10. bis 17. Juli in Birmingham statt.
Die britische "Sun" berichtete am Samstag, Harry und seine Familie hielten sich derzeit in Europa auf und hofften weiterhin, "in irgendeiner Weise" nach Großbritannien zu reisen. Demnach hatten Harry und Meghan geplant, erstmals seit ihrem Bruch mit dem britischen Königshaus und ihrem Umzug nach Kalifornien in London gemeinsam ein Krankenhaus zu besuchen, doch nun werde Harry "aus Sicherheitsgründen" allein reisen.
Im vergangenen Monat hatte es aus dem Umfeld des Prinzen geheißen, dass Harry und seine Familie bei ihrem Besuch in königlichen Residenzen wohnen würden. Der Rundfunksender BBC berichtete, sie seien von König Charles III. eingeladen worden.
Im vergangenen Jahr hatte Prinz Harry sich besorgt um die Sicherheit seiner Familie in Großbritannien gezeigt. "Es ist unmöglich für mich, sicher mit meiner Familie nach Großbritannien zurückzukehren", sagte er damals.
Zuvor hatte der Prinz einen Prozess verloren, in dem er auf vollen Polizeischutz bei Besuchen im Vereinigten Königreich geklagt hatte. Das britische Innenministerium hatte ihm nach seinem Rückzug von seinen royalen Pflichten und seiner Übersiedelung in die USA 2020 den grundsätzlichen und umfassenden Polizeischutz für Mitglieder des Königshauses auf Kosten der Steuerzahler entzogen. Stattdessen gibt es seitdem für Harry bei Heimatbesuchen von Fall zu Fall "angepassten" Schutz. Die Sicherheitsvorkehrungen während Harrys jetzigem Besuch sind weiter unklar. Der BBC zufolge bot der Buckingham Palace keine zusätzlichen Vorkehrungen für die Reise an.
Harry und Meghan hatten sich 2020 im Zuge eines Zerwürfnisses mit der königlichen Familie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen und Großbritannien den Rücken gekehrt. Die Familie lebt heute in Meghans Heimat Kalifornien.
Prinz Harry hatte in der Vergangenheit gesagt, er würde sich gern mit seinem Vater versöhnen. Es ist jedoch unklar, ob die beiden sich während des bevorstehenden Besuchs treffen werden. Charles III. hatte seine Enkelkinder Archie und Lilibet zuletzt 2022 bei den Feierlichkeiten zum Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. gesehen.
Zuletzt hatte Harry seinen 77‑jährigen Vater, der wegen einer Krebserkrankung behandelt wird, im September 2025 zum Tee in dessen Residenz Clarence House in London getroffen.
A.Santos--PC