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Papst Franziskus reist nicht zur Trauerfeier für die Queen
Papst Franziskus wird nicht zur Trauerfeier für die britische Königin Elizabeth II. nach London reisen. Wie der Vatikan am Freitag mitteilte, lässt sich das 85 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche von Paul Gallagher, der als eine Art Außenminister des Kirchenstaates fungiert, bei der Zeremonie in der Westminster Abbey vertreten.
Die Queen war am Donnerstag vergangener Woche im Alter von 96 Jahren gestorben. Zur Trauerfeier am nächsten Montag reisen zahlreiche Staatsoberhäupter wie US-Präsident Joe Biden und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an.
Papst Franziskus hatte "tieftraurig" auf den Tod der Queen reagiert. In einer Erklärung würdigte er die Monarchin, die 70 Jahre auf dem britischen Thron war, für ihre "Hingabe" und ihren "standhaften Glauben".
Franziskus leidet seit längerem an Schmerzen im rechten Knie. Er stützt sich seit Monaten auf einen Gehstock oder sitzt im Rollstuhl. Die körperlichen Beschwerden des Papstes hatten Spekulationen über einen möglichen Amtsverzicht des Kirchenoberhaupts befeuert. Die Gerüchte hatte der Pontifex Anfang Juli noch dementiert. Ende Juli erklärte er allerdings, er wolle wegen seiner gesundheitlichen Beschwerden weniger reisen. Er müsse "seine Kräfte ein wenig aufsparen" oder "andernfalls über die Möglichkeit nachdenken, beiseite zu treten".
F.Moura--PC