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Berühmte kenianische Elefantenkuh stirbt während Dürre
Eine berühmte kenianische Elefantenkuh, die fünf Angriffe von Wilderern überlebt hatte, ist im von einer Dürre geplagten Norden des Landes gestorben. Die Matriarchin namens Monsoon wurde von Tierärzten im Samburu-Schutzgebiet eingeschläfert, nachdem sie mehrere Male zusammengebrochen war, wie die Schutzorganisation Save the Elephants am Donnerstag mitteilte. Sie war Schätzungen zufolge über 60 Jahre alt, ein hohes Alter für wildlebende Elefanten.
Die extreme Hitze habe Monsoons wegen ihres Alters ohnehin angeschlagenen Gesundheitszustand vermutlich noch verschlechtert, erklärten die Elefantenschützer.
Monsoon brachte im Laufe ihres Lebens sieben Kälber zur Welt. Fünfmal wurde sie von Wilderern angeschossen, überlebte jedoch. Auch zwei ihrer Kälber wurden von Wilderern erschossen. Forscher erwarteten, nach den traumatischen Angriffen werde Monsoon nie wieder Mutter werden - doch neun Jahre später brachte sie 2018 ein weiteres Kalb zur Welt.
In Kenia und den Nachbarländern herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit vier Jahrzehnten. In den vergangenen fünf Jahren fiel die Regenzeit aus. Experten zufolge sind alte Elefanten und junge Elefantenkälber die ersten Opfer längerer Trockenzeiten.
"Leider sind die Aussichten für Regen in diesem Jahr schlecht und es gibt Befürchtungen, dass die Trockenheit bis weit ins kommende Jahr anhält", sagte Save the Elephants-Gründer Iain Douglas-Hamilton. Die Organisation sei im Kontakt mit der Regierung und Partnern vor Ort, um zu verhindern, "dass weitere Elefanten wie Monsoon sterben".
F.Cardoso--PC