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Berliner Zoo schließt wegen Vogelgrippe
Wegen eines Vogelgrippeausbruchs wird der Berliner Zoo für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Ein vor fünf Tagen verendeter Hammerkopf, ein großer Wasservogel, sei positiv auf die Geflügelpest getestet worden, teilte der Zoo am Freitag mit. In Absprache mit den Behörden werde der Zoo vorsorglich ab sofort geschlossen.
Zudem traf der Zoo Quarantänemaßnahmen für die übrigen Vögel. "Nahezu alle Vögel – inklusive unserer Pinguine - wurden inzwischen in rückwärtige Volieren beziehungsweise Stallungen gebracht", erklärte der Zoologische Leiter von Zoo und Tierpark Berlin, Christian Kern. Glücklicherweise zeige kein weiteres Tier Symptome der Krankheit.
Dennoch würden nun alle Vögel getestet. Zu den direkt betroffenen Vögeln gehörten unter anderem Abdimstörche, Brillenpelikane und Kronenkraniche. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trügen Schutzkleidung, um eine Verschleppung des Virus auszuschließen. Außerdem werde mit einer Risikoanalyse begonnen.
"Mit dem H5N1-Virus sind beim Menschen bislang nur in Einzelfällen Infektionen in Verbindung gebracht worden", erklärte die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt in der gemeinsamen Mitteilung. Es bestehe aber das Risiko, das Virus in andere Vogelbestände einzuschleppen. Den kompletten Zoo zu schließen, sei ein wichtiger Schritt, bis es einen besseren Überblick gebe.
F.Ferraz--PC