-
Bund hat 2025 über 481 Millionen Euro für Microsoft-Lizenzen ausgegeben
-
"Die Seahawks quälen Maye": US-Pressestimmen zum Super Bowl
-
Machado: Freigelassener venezolanischer Oppositioneller von bewaffneten Männern verschleppt
-
Loch lässt Zukunft offen: "Schaue von Jahr zu Jahr"
-
Unionsfraktion gegen SPD-Forderung nach Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten
-
Bayern "extrem froh" über "Schlüsselspieler" Díaz
-
VAR-Wirbel in Köln: "Ich kann darüber nur lachen"
-
Nach Bronze-Coup: Biathleten wollen "auf Welle weitersurfen"
-
Olympia-Zuschauerin Armbruster: "Darf meinen Traum nicht leben"
-
Super Bowl: Seahawks gewinnen Field-Goal-Festival
-
Kuba setzt Betankung von Flugzeugen für einen Monat aus
-
Nach Scheitern bei Bundestagswahl 2025: BSW stellt Wahlprüfungsbeschwerde vor
-
Hongkonger Gericht verurteilt Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft
-
Trump gratuliert Japans Regierungschefin Takaichi zum Wahlsieg
-
Innenminister Dobrindt kündigt neue Befugnisse für Verfassungsschutz an
-
Mexiko entsendet zwei Schiffe mit Hilfslieferungen nach Kuba
-
Das britische Unternehmen Vesalic Limited tritt mit einer bahnbrechenden Entdeckung eines potenziellen Nicht-ZNS-Auslösers von Motoneuronerkrankungen, darunter ALS, und neuartigen therapeutischen und diagnostischen Möglichkeiten aus der Anonymität hervor
-
Bosnien: Wiederholungswahl in serbischer Teilrepublik bestätigt Sieg von Dodik-Vertrautem
-
Trump kündigt Besuch von Chinas Präsident Xi im Weißen Haus am Jahresende an
-
Zwei Oppositionelle und Machado-Verbündete in Venezuela aus Gefängnis entlassen
-
Malinin springt zum Sieg: USA gewinnen Gold im Teamwettbewerb
-
US-Astronautin nimmt Plüschhasen ihrer kleinen Tochter mit ins All
-
Prognosen: Sozialist Seguro liegt nach Präsidenten-Stichwahl in Portugal vorn
-
Oppositionspolitiker und Verbündeter Machados in Venezuela aus Gefängnis entlassen
-
Díaz-Show gegen Hoffenheim: Bayern wieder auf Kurs
-
Langenhan legt die Goldspur: Überlegener Sieg im Eiskanal
-
Linkes Bein gebrochen: Vonn bereits operiert
-
Japanische Regierungschefin Takaichi erringt klaren Sieg bei Parlamentswahl
-
Britischer Kabinettschef tritt wegen Rolle bei Ernennung von Epstein-Freund Mandelson zurück
-
Baumgartner im Mittelpunkt: Leipzig schlägt Köln
-
Britischer Kabinettchef tritt wegen Rolle bei Ernennung von Epstein-Freund Mandelson zurück
-
Iranische Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi zu sechs Jahren Haft verurteilt
-
Japanische Regierungschefin Takaichi erringt klaren Sieg bei Parlamentwahl
-
Prognosen: Konservativer thailändischer Regierungschef gewinnt Wahl
-
Zusammenstöße bei Protesten gegen Olympische Spiele und US-Behörde ICE in Mailand
-
Stärkung des Sozialstaats: SPD startet Arbeit an neuem Grundsatzprogramm
-
Europe Top 16: "Antiheldin" Winter siegt in Montreux
-
Prognosen: Regierungskoalition in Japan gewinnt Zweidrittelmehrheit
-
Hannover siegt im Aufstiegsrennen
-
Selenskyj: Nächste Gespräche mit Russland in den USA geplant
-
Biathlon: Deutsche Mixed-Staffel holt Bronze
-
Wahlhelfer der AfD in Baden-Württemberg bedrängt und mit Reizgas attackiert
-
Portugiesen wählen neuen Präsidenten - Sozialist Seguro klarer Favorit
-
Snowboarderin Hofmeister verpasst Medaille
-
Reichinnek begrüßt Hubigs Plan für Mietrechtsreform - fordert aber mehr Schutz
-
Prognosen: Partei von Regierungschefin Takaichi siegt deutlich bei Unterhauswahl
-
Gold im Skiathlon: Kläbo startet Rekordjagd nach Maß
-
Unionsfraktion fordert Änderungen an Hubigs Plänen für Reform des Mietrechts
-
Aicher gewinnt erste deutsche Medaille bei Drama um Vonn
-
Ganz neuer Ioniq 3 kommt schon 2026
Waldbrand in Südkfrankreich erreicht Hafenstadt Marseille
Ein Waldbrand hat den Stadtrand der südfranzösischen Hafenstadt Marseille erreicht. Die Präfektur rief die Bewohner mehrerer nördlicher Stadtteile am Dienstagnachmittag auf, Schutz in Häusern zu suchen. Der Flughafen von Marseille stellte den Betrieb ein, zahlreiche Züge fielen aus. Unterdessen brannten in der Nähe der Stadt Narbonne im Südwesten des Landes etwa 2000 Hektar Vegetation ab.
"Waldbrand in Marseille. Schließen Sie Fenster und Türen", warnte die Präfektur per Textnachricht. Der Waldbrand war am Vormittag durch ein brennendes Auto auf der Autobahn nahe des Ortes Les Pennes-Mirabeau ausgelöst worden. Bis zum Nachmittag breitete er sich über eine Fläche von 700 Hektar aus und erreichte den nördlichen Rand der zweitgrößten Stadt des Landes. Nach Angaben von Regionalpräfekt Georges-François Leclerc brannte ein Haus vollständig nieder, fünf weitere wurden durch die Flammen beschädigt.
Mehr als 560 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Bürgermeister Benoît Payan rief die Einwohner von Marseille auf, die Straßen für die Rettungskräfte freizuhalten. In Sporthallen wurden für den Fall von Evakuierungen Notlager eingerichtet.
Der Flughafen von Marseille wurde am frühen Nachmittag geschlossen, Zugverbindungen in den Norden und Westen Frankreichs wurden gestrichen. Auch zwei Autobahnen und mehrere Tunnel wurden gesperrt. Wegen starken Mistral-Windes mit Böen von bis zu 85 Stundenkilometern breitete sich das Feuer schnell aus. Die massive Hitzewelle seit Ende Juni hatte die Vegetation in großen Teilen Frankreichs stark ausgetrocknet.
Ein weiterer Waldbrand nahe Narbonne vernichtete bis Dienstag gut 2000 Hektar Vegetation. Fünf Menschen mussten ärztlich behandelt werden, darunter ein Kind. Nach Behördenangaben wurden sechs Häuser beschädigt, eine Werkstatt und ein Stall brannten aus.
Die Autobahn zwischen Frankreich und Spanien war zeitweise in beide Richtungen gesperrt, es kam zu langen Staus. Mehrere Menschen verbrachten die Nacht zum Dienstag in ihren Autos. Etwa 150 Menschen wurden in der Messehalle von Narbonne und in Turnhallen untergebracht.
"Ich habe noch nie so ein schlimmes Feuer gesehen", sagte Frédéric Bou aus dem Ort Prat-de-Cets. Er verbrachte die ganze Nacht damit, die Pinien in der Nähe seines Hauses mit Wasser zu bespritzen, damit sich die Flammen nicht bis zu seinem Grundstück ausbreiten. Insgesamt waren mehr als 1000 Feuerwehrleute und mehrere Löschflugzeuge bei Narbonne im Einsatz. Fünf Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen.
Es war der dritte Waldbrand im südfranzösischen Département Aude innerhalb einer Woche. Auch dort trugen die massive Hitzewelle und starker Wind zur Ausbreitung der Flammen bei.
Nach Einschätzung von Wissenschaftlern nimmt die Zahl und Intensität von Hitzewellen und anderer extremer Wetterphänomene durch den menschengemachten Klimawandel zu.
J.V.Jacinto--PC