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Zahl der Todesopfer nach Flutkatastrophe in Texas auf 108 gestiegen
Auch mehrere Tage nach der verheerenden Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Nach Angaben der Behörden vom Dienstag kamen mindestens 108 Menschen ums Leben. Allein im am stärksten betroffenen Landkreis Kerr wurden 87 Leichen geborgen.
Unter den Toten sind auch mindestens 27 Mädchen und Betreuer eines christlichen Sommerlagers. Fünf Camper und ein Betreuer wurden nach Angaben des örtlichen Sheriffs weiterhin vermisst.
In Texas war in der Nacht zum Freitag nach heftigen Regenfällen der Wasserstand des Flusses Guadalupe innerhalb von 45 Minuten um acht Meter gestiegen. In der beliebten Ferienregion hatten am US-Nationalfeiertag und dem darauffolgenden Wochenende viele Menschen gecampt.
Hunderte von Rettungskräften setzten am Dienstag ihre Suche nach Menschen fort, die bei der Katastrophe mitgerissen worden waren. Ben Baker von den texanischen Wildhütern sagte, die Such- und Rettungsarbeiten seien wegen des Wassers und Schlamms jedoch äußerst schwierig.
A.Aguiar--PC