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Erdrutsch wohl Ursache des Zugunglücks in Baden-Württemberg
Das schwere Zugunglück mit drei Toten in Baden-Württemberg ist wohl durch einen Erdrutsch ausgelöst worden. Mutmaßlich ist durch Starkregen am Unfallort ein Abwasserschacht übergelaufen, wie Staatsanwaltschaft, Bundes- und Landespolizei in einer gemeinsamen Erklärung am Montag mitteilten. Das Wasser habe einen Erdrutsch im Böschungsbereich ausgelöst, was wiederum möglicherweise die Entgleisung verursacht habe. Die Ermittlungen zum Unfallhergang seien noch nicht abgeschlossen. Es gebe derzeit keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
Das Zugunglück ereignete sich der Polizei zufolge gegen 18.10 Uhr zwischen Riedlingen und Munderkingen auf der Fahrtstrecke von Sigmaringen nach Ulm. Den Behörden zufolge gab es drei Tote und mindestens 41 Verletzte. Bei den drei Toten handelt es sich demnach um den Lokführer, einen Mitarbeiter der Zuggesellschaft sowie einen Fahrgast. Es habe mehrere Schwerverletzte gegeben. Die Rettungskräfte lieferten die Verletzten in umliegende Kliniken ein.
Der Unfallort blieb in der Nacht großräumig abgesperrt, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft weiter. Der Bahnverkehr bleibe eingestellt. Die Aufräumarbeiten sollten am Montag beginnen.
Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich laut Polizei rund 100 Reisende an Bord des Regionalexpresses. Demnach waren zwei Waggons entgleist.
E.Paulino--PC