-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
-
Kalabrien verschenkt leerstehende Häuser zur Bekämpfung der Abwanderung
-
Lagum startet Tournee 'Em Todo Lugar' in Rio de Janeiro
-
RMT kündigt U-Bahn-Streiks von November bis Februar an
-
Tesla beendet Cybertruck-Produktion bis Mitte 2027
UNO: Bereits mehr als 840 Hinrichtungen im Iran in diesem Jahr
Im Iran sind in diesem Jahr nach Angaben der Vereinten Nationen bereits mehr als 840 Menschen hingerichtet worden. "Die iranischen Behörden haben seit Beginn des Jahres bis zum 28. August 2025 mindestens 841 Menschen hingerichtet", sagte die Sprecherin von UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk, Ravina Shamdasani, am Freitag vor Journalisten in Genf. Die Zahl der Hinrichtungen sei damit in der ersten Jahreshälfte deutlich gestiegen.
"Die hohe Zahl an Hinrichtungen deutet auf ein systematisches Muster hin, bei dem die Todesstrafe als Mittel der staatlichen Einschüchterung eingesetzt wird", sagte Shamdasani. Im Juli allein seien mindestens 110 Menschen hingerichtet worden - doppelt so viele wie im Juli 2024. Angesichts "mangelnder Transparenz" könnte die Situation in Wirklichkeit möglicherweise noch schlimmer sein.
Die Sprecherin verurteilte insbesondere öffentliche Hinrichtungen, von denen es nach Angaben des UN-Menschenrechtsbüros in diesem Jahr bereits mindestens sieben gegeben hat. Öffentliche Hinrichtungen verletzten die Menschenwürde in besonderem Maße, da nicht nur die Würde derjenigen verletzt werde, die hingerichtet werden, "sondern auch all derer, die Zeugen davon werden müssen", sagte Shamdasani.
Elf Menschen stünden im Iran aktuell "unmittelbar" vor einer Hinrichtung, sagte die Sprecherin. Fünf von ihnen seien wegen ihrer Teilnahme an den Protesten im Jahr 2022 verurteilt worden.
Menschenrechtsorganisationen werfen Teheran vor, die Todesstrafe zu nutzen, um insbesondere nach den Protesten 2022 in der Öffentlichkeit Angst zu säen. Der Iran gehört zu den Ländern, in denen weltweit am häufigsten die Todesstrafe verhängt wird.
L.Carrico--PC