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Autofahrer auf französischer Insel Ile d'Oléron verletzt "absichtlich" zehn Menschen
Ein 35-Jähriger hat am Mittwoch auf der französischen Atlantikinsel Ile d'Oléron mit einem Auto absichtlich Fußgänger und Radfahrer umgefahren und dabei zehn Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Der Mann wurde wegen versuchten Mordes in Gewahrsam genommen, teilte Staatsanwalt Arnaud Laraize in La Rochelle mit. Er habe bei seiner Festnahme "Allah ist groß" geschrien, sein Motiv sei jedoch nicht klar.
Die Antiterror-Staatsanwaltschaft sei zunächst nicht eingeschaltet, sagte Laraize weiter. Der auf der Insel wohnende Mann sei der Polizei bereits wegen anderer Straftaten bekannt. Er habe die Menschen auf einer Strecke von mehreren Kilometern mit seinem Wagen umgefahren, hieß es in Ermittlerkreisen. Innenminister Laurent Nuñez kündigte an, sich auf die Insel zu begeben. Die bei Urlaubern beliebte Insel liegt im Atlantik in der Nähe der Hafenstadt La Rochelle.
R.J.Fidalgo--PC