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Millionenbetrug mit Luxuspfandhaus: Landgericht Hamburg verhängt Haftstrafen
Wegen Betrugs in Millionenhöhe mit einem angeblichen Luxuspfandleihhaus hat das Landgericht in Hamburg drei Männer zu teils langen Haftstrafen verurteilt. Es verhängte am Mittwoch Freiheitsstrafen von drei Jahren und sieben Monaten bis hin zu sieben Jahren und vier Monaten, wie eine Sprecherin mitteilte. Ein vierter Angeklagter wurde in dem Verfahren wegen Geldwäsche zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Laut Anklageschrift hatten die Beschuldigten diverse Investoren mit falschen Versprechungen über mehrere Jahre hinweg um insgesamt mehr als zehn Millionen Euro betrogen. Dafür täuschten sie den gewinnbringenden Betrieb eines auf Luxusgegenstände spezialisierten Pfandhauses vor, für das sie Kredite einwarben und Anleihen ausgaben. Investoren stellten sie hohe Renditen in Aussicht. Es gab jedoch kein tragfähiges Geschäftsmodell.
Die Urteile ergingen wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs, bei einem Beschuldigten wurden noch weitere Amtsgerichtsurteile einbezogen. Zudem ordnete das Gericht die Einziehung von unrechtmäßig erworbenem Vermögen von insgesamt fast 16 Millionen Euro bei den vier Beschuldigten an.
P.Mira--PC