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Prozess gegen mutmaßliches PKK-Mitglied in München begonnen
In München hat am Montag der Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) begonnen. Die Generalstaatsanwaltschaft der bayerischen Landeshauptstadt wirft Makbule K. in ihrer Anklage die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor. Die 64-Jährige soll als sogenannte Frontarbeiterin für das PKK-Gebiet Nürnberg zuständig gewesen sein.
Bereits am ersten Tag wurde eine Verständigung getroffen, wie ein Sprecher des Oberlandesgerichts mitteilte. Für den Fall eines Geständnisses von K. habe der Strafsenat eine Strafe im Bereich zwischen einem Jahr und zwei Monaten und einem Jahr und acht Monaten in Aussicht gestellt. Die Angeklagte habe aber noch kein Geständnis abgelegt.
Die PKK hatte im Mai ihre Auflösung bekannt gegeben und ihren jahrzehntelangen bewaffneten Kampf für die Rechte der Kurden für beendet erklärt. Seit 1984 hatte sie unter anderem gegen den türkischen Staat gekämpft. Von der Türkei und ihren westlichen Verbündeten wird sie als Terrororganisation eingestuft.
F.Moura--PC